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Kärntner Lauftage
JM:
super Programm, freue mich für dich. Du hast sicher auch ein paar Fotos für uns mitgebracht, oder ?
StefanM:
Naja, große Fotoausrüstung hab ich nicht mitgeschleppt, aber das eine oder andere Beweisfoto gibts schon.
Wörther See:
Millstätter See:
Keutschacher See:
Längsee:
JM:
sehr schöne Fotos die du da noch nach Mitternacht für uns hochgeladen hast. Danke.
cbendl:
Schöne Tour, klingt fein!
StefanM:
Kärntner Lauftage II
Da Paula zugleich Firmvorbereitung und Anreise zur Schulsportwoche hatte, brachte ich sie am Sonntag abend nach Kärnten nach und nutzte die Gelegenheit wieder ein paar Seen zu umrunden.
Weißensee
Während am Montag in Wien Hitze herrschte war es in Kärnten kühl und wolkenverhangen. Ich überlegte lange ob ich mich überhaupt weglaufen trauen und was ich alles mitnehmen sollte. Immerhin musste ich auf über 1.200 m hinauf und bei weiten Teilen der Runde würde ich mich bei Erschöpfung auch nicht einfach von einem Taxi „retten“ lassen können. Gerade als ich weglief begann es richtig zu regnen. Ich lief von Techendorf aus zuerst den Westteil des Sees. Erstens dachte ich, das wäre der weniger schöne Teil und zweitens würde ich gegebenenfalls nach 5 km abbrechen können und über die Brücke zurück können. Aber auch der erste Teil war Großteils sehr schön auf Spazierwegen am See entlang durch Blumenwiesen zu laufen.
Irgendwann hörte der Regen auf und ich lief am Südufer weiter, bis zum Ende der Straße. Der östliche Teil des Südufers ist nicht zugänglich. Also musste ich nicht nur den See sondern auch den Weg versperrenden Berg umlaufen. Den „Laka“ sieht man am Foto hinten in der Mitte, ich musste rechts vorbei auf die Bodenalm, ca. 300 Höhenmeter.
Mittlerweile regnete es wieder und ich kämpfte mich auf einer schön zu laufenden Forststraße hinauf. In meiner Phantasie sah ich mich immer oben auf der Alm zur Belohnung bei einem Speckbrot sitzen, angesichts des Wetters fiel das aber ins Wasser. Hinunter zum Ostufer lief es sich dann ganz wunderbar, ich versuchte nicht zu schnell zu laufen um mich muskulär nicht für den Rückweg zu ruinieren. Einmal musste ich durch eine Weide, die Rindviecher nahmen aber von mir und meiner roten Regenjacke aber keine Notiz.
In Weißenbach kam ich zwar wieder auf eine Straße, von dort kann man aber nur über einen Umweg von 60 km zurück ans Westufer fahren, zum Glück ist laufen kürzer. Ich näherte mich nun von Osten her dem See. Beim Campingplatz füllte ich meinen Trinkgurt nach und lief nun den Wanderweg am Nordufer zurück. Was auf der Karte wie ein ufernaher Spazierweg ausschaute war aber beinahe ein Klettersteig. Teilweise musste ich gehen, erstens war es zu steil, zweitens wollte ich mit meinen nun doch schon etwas zittrigen Knien nicht ausrutschen und über zig Meter in den See plumpsen.
Irgendwann kam zwar die Brücke in Techendorf wieder ins Blickfeld, aber nicht wirklich rasch näher, es zog sich alles ein bisschen. Zum Schluss hatte ich aber dafür sogar ein bisschen Sonne. Das war vermutlich meine schwierigste Seenumrundung bisher, ca. 35km und insgesamt 550 Höhenmeter.
Pressegger See
Am Nachmittag wollte ich dann noch um den Pressegger See laufen. Da begann es aber dann aber wirklich wolkenbruchartig zu schütten, sodass ich diesen Gedanken aufgeben musste. Das machte ich dann dafür am Dienstag bei der Heimreise.
Da die Runde nur 5,6 km lang ist wollte ich ein bisschen angasen, aber leider lag mir das Frühstücksbuffet noch im Magen und der Vortag in den Beinen. Außerdem gab es schon wieder ein paar unnötige Höhenmeter.
Faaker See
Und wenn ich schon mal da war, lief ich dann noch um den Faaker See. Diesmal wollte ich es gemütlicher angehen und nur noch eine Stunde joggen. Dafür regnete es wieder in Strömen.
Nachdem ich am Ostufer an einer Straße und die meiste Zeit ohne Blick auf den See laufen musste, konnte ich am Westufer durch Wiesen und Wälder laufen, es wurde fast beschaulich und ich konnte es so richtig genießen.
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