Autor Thema: Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria  (Gelesen 13070 mal)

Offline Pizzipeter

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #15 am: 19.01.2015, 06:39:45 »
Danke, Alexander!
 
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Offline heitzko

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #16 am: 19.01.2015, 07:37:10 »



sehr eindrucksvoll! (und gut, dass das vertrauen in den taxifahrer gerechtfertigt war  :good: )

Offline JM

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #17 am: 19.01.2015, 07:45:40 »
Der Lauf war eigentlich ereignislos.

Mag sein. Aber für uns hier ist das alles sehr spektakulär.
Wie schaut´s denn eigentlich mit dem Wetter aus bei euch ?
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Offline Selbstläufer

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #18 am: 19.01.2015, 09:31:26 »
Der Lauf war eigentlich ereignislos.
Mag sein. Aber für uns hier ist das alles sehr spektakulär.
Wie schaut´s denn eigentlich mit dem Wetter aus bei euch ?
spektakulär Hilfsausdruck
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Auf die Sprünge kommen
Massage wie Intervalltraining für den Körper

Offline Alexander

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Antworten auf Leserfragen
« Antwort #19 am: 19.01.2015, 14:22:15 »
Wie schaut´s denn eigentlich mit dem Wetter aus bei euch ?

Für das tägliche Wetter gibt's ja Google & Co, daher interpretiere ich deine Frage als auf das saisonale Klima und mein persönliches Empfinden bezogen. Wenn in Europa Winter ist, ist hier "Harmattan". So wird der nordöstliche Wind genannt, der um diese Jahreszeit vorherrscht. Da dieser aus der Sahara kommt, ist er sehr trocken und staubig. Es gibt große Temperaturschwankungen, tagsüber hat es um die 30°, in der Nacht kann das Thermometer deutlich unter 20° fallen. Die Saharaluft hat anfangs unter 10% Luftfeuchtigkeit, aber bis sie hier nach Abuja kommt, hat sich dieser Wert auf erträgliche 50% erhöht. Was auf den Fotos wie aufsteigender Dunst nach einer kühlen Nacht aussieht, ist in Wahrheit trockener Staub, keine Spur von Kondensation. Regen wäre um diese Jahreszeit die ganz große Ausnahme.
Resümee fürs Laufen: Positiv sind die - besonders am Morgen - niedrigeren Temperaturen, und der immer trockene Boden (sonst wären unbefestigte Straßen rutschige Schlammpisten). Negativ ist der erhöhte Flüssigkeitsbedarf und das kratzige Gefühl im Hals.

Laufen dort auch ein paar Einheimische oder ist das eher Zeitvertreib der westlichen Komfortzone?
Ich habe schon ein paar Einheimische laufen gesehen, zum Abuja Dash Club kommen aber fast nur Ausländer. Andererseits gibt es die "Abuja Hash House Harriers". War dieser Verein vor 6 Jahren noch sehr International und die Nigerianer nur "Mitläufer", habe ich ihn jetzt ganz verändert vorgefunden. Praktisch das ganze Organisationsteam ist nun nigerianisch und auch bei den Teilnehmern bilden die "Locals" die großen Mehrheit. Allerdings ist auch das sportliche Niveau anscheinend gesunken. Ich werde über die nächste Veranstaltung der AHHH am nächsten Wochenende ausführlich berichten.
 

Offline Alexander

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Zeitraffer vom Wochenendlauf
« Antwort #20 am: 19.01.2015, 16:15:26 »
Liebe Leute!

Ich habe einen Zeitrafferfilm vom Lauf am letzten Wochenende ins Internet gestellt. Bitte keine hohen Erwartungen, es wackelt fürchterlich und besonders bei schlechten Lichtverhältnissen sind die Bilder unscharf. Aber ich denke, man kann sich einen Eindruck verschaffen und das Video bei interessanten Stellen anhalten, um es genauer zu betrachten.

https://picasaweb.google.com/lh/photo/S-7x0M4VQ6g09CsQd2g9hNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=directlink

Falls der Link nicht funktioniert, hier alternativ:
 


Für die Interssierten, hier ein beschreibendes "Making-Of": Ich trage eine GoPro mit Brustgeschirr. Diese ist auf Serienaufnahme mit einer Frequenz von 2 Sekunden eingestellt. Aus den tausenden Bildern kann ich mir dann die Besten heraussuchen. Mit der freien Software GoPro Studio kann man diese aber auch zu einem Film konvertieren. Ich erzeuge Clips mit 12 Bildern/s, die beim finalen Export dann noch auf 20% der Normalgeschwindigkeit gedehnt werden. Damit bekomme ich einen 12-fachen Zeitraffer.
Ich habe für dieses Verfahren schon einige Versuche gemacht. Am Anfang war natürlich die ganz normale Viedeoaufnahme. Diese ist aber viel zu wackelig, man kann nichts erkennen, und die Filegröße steht in keinem Verhältnis zum Zweck. Dann kam die Idee mit der Serienaufnahme und dem Zeitraffer. Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken, ich habe das von Thomas Rottenbergs Blog im Standard.
 :pfeifer::schreck:
Meine persönlichen Erkenntnisse zur Optimierung:
Den Brustgurt so eng machen, dass es gerade noch nicht unangenehm ist. wenn er zu locker ist, federt die Kamera nach und die meisten Bilder sehen vertikal gezogen aus.
Ich habe es zuerst (nach Rotte) mit 1 Bild/s probiert, dabei aber festgestellt, dass die Bilder dann meistens abwechselnd links und rechts geneigt sind. Klar, Schrittfrequenz 180 heißt 3 pro Sekunde, darum wird immer abwechselnd auf dem linken und rechten Fuß die Kamera ausgelöst. Ich erreiche zwar nicht ganz diese Frequenz, komme aber anscheinend nahe genug. Darum bin ich auf die 2s Frequenz gewechselt. Wenn ich jetzt meine Schrittfrequenz noch wirklich auf 180 erhöhen kann, sollte dann das Foto immer in der gleichen Körperhaltung erfolgen und meine Filmchen viel ruhiger werden. Noch bin ich nicht so weit...
Durch den Zeitlupenfaktor im Exportprozess erreicht man, dass die einzelnen Bilder im Film verfünffacht werden. Es entsteht eine rasche Folge kurzer Standbilder, bei denen man offensichtlich mehr erkennen kann, als bei einem verwackelten Film.
« Letzte Änderung: 19.01.2015, 16:22:40 von Alexander »

Offline Pizzipeter

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #21 am: 19.01.2015, 16:27:04 »
Danke für den Film!
Etwas gewöhnungsbedürftig  ;)  aber sehr interessant  :D
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Offline Alexander

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #22 am: 19.01.2015, 17:26:40 »
Liebe Leute,

Es ist verwunschen, verwunschen! Der erste Tag im Trainingsplan und was passiert? ich kann den grippalen Infekt nun wirklich nicht mehr wegleugnen! Eine Woche nach der Flugreise, typisch. Statt ich selber, läuft ab heute meine Nase.

Es geht mir zwar nicht so schlecht, dass ich nicht laufen könnte, aber ich lasse meinem Körper lieber alle Reserven, um den Virus zu bekämpfen und möglichst bald wieder ganz fit zu sein. Da ich ja schon in den letzten Wochen immer wieder längere Distanzen und ein paar Tempoläufe gemacht habe, kann ich sicher problemlos etwas später in den Plan einsteigen.

Ich werde mir also noch ein paar Vitamin-C Bomben besorgen und dann ab ins Bett, hoffentlich habe ich es bald hinter mir.

Alexander aus Abuja

Offline Ulrich

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #23 am: 19.01.2015, 18:23:35 »
Alles Gute! Take it easy, das gehört einfach dazu
Weil 42 die Antwort ist und 130 der Sinn

Offline JM

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #24 am: 19.01.2015, 19:59:21 »
Wie schaut´s denn eigentlich mit dem Wetter aus bei euch ?

Für das tägliche Wetter gibt's ja Google & Co, daher interpretiere ich deine Frage als auf das saisonale Klima und mein persönliches Empfinden bezogen.
genau. Deine Antwort war genau das was ich lesen wollte. Das was aus keiner Wetterkurve herauslesbar ist
 
 
Ich werde mir also noch ein paar Vitamin-C Bomben besorgen und dann ab ins Bett
Mehr Mimosas trinken ! Gute Besserung !
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Offline heitzko

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« Antwort #25 am: 19.01.2015, 20:04:33 »
Wie schaut´s denn eigentlich mit dem Wetter aus bei euch ?

Für das tägliche Wetter gibt's ja Google & Co, daher interpretiere ich deine Frage als auf das saisonale Klima und mein persönliches Empfinden bezogen.
genau. Deine Antwort war genau das was ich lesen wollte. Das was aus keiner Wetterkurve herauslesbar ist
 
 
Ich werde mir also noch ein paar Vitamin-C Bomben besorgen und dann ab ins Bett
Mehr Mimosas trinken ! Gute Besserung !


gute besserung, es geht bald sicher wieder weiter mit dem training (und blog)


der blog ist überhaupt sehr spannend, ich habe schon 2 x "alexanders erotisches vcm training" gelesen :D :D :D

Offline uschi61

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #26 am: 19.01.2015, 22:08:36 »
dein blog ist sehr interessant und abwechslungsreich! vorerst einmal gute besserung - und dann freue ich mich auf viele fortsetzungen und fotos in deinem blog. danke dafür!!!
Lebe deine Träume!

Offline Alexander

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #27 am: 26.01.2015, 17:37:21 »
 Liebe Leute!
Samstag, 24.1.:

Nach einer erkältungsbedingt trainingsfreien Woche fühle ich mich ausreichend erholt, um wieder zu laufen. Gerade rechtzeitig für den heutigen „Hash“, der hier 14-tägig stattfindet. „Hash“ hat nichts mit illegalen Drogen (Betonung auf „illegal“) zu tun, sondern kommt vom Vereinsnamen „Hash House Harriers“, der wiederum von „Hash House“, dem Spitznamen des Restaurants des Selangor Clubs in Malaysia in den Dreißigerjahren des….

Wie, was, zu verwirrend? Ok, also langsam von vorne, hier meine Beschreibung der Hash House Harriers einst und heute:

Es war im Dezember 1938, als eine Gruppe Britischer Kolonialmilitärs und Auswanderer in Kuala Lumpur, damals Britische Kolonie Malaya, in ihrem „Royal Selangor Club“ die Idee hatten, die kulinarischen Exzesse der Wochenenden durch ein Laufspiel „Hare and Hounds“ (bei uns als „Schnitzeljagd“ bekannt) zu kompensieren. Ob der Qualität der Küche des Clubs, war dieser auch als „Hash House“ bekannt. Albert S. Gispert, der seither als Gründer gilt, nannte die Gruppe daher „Hash House Harriers“. Ich kann es nicht eindeutig übersetzen, möglich wäre z.B. „Haschee-Haus-Habichte“ oder „Querfeldeinläufer des Saufraß-Hauses“.

Viele Jahre bestand nur diese eine Gruppe in Kuala Lumpur. Durch den 2. Weltkrieg wurde die Aktivität unterbrochen, Gispert starb 1942 als Soldat bei einem Angriff auf Singapur, aber seine Freunde führten die Tradition 1946 weiter. 1950 ließen sie sich offiziell als Verein registrieren und schrieben dazu folgende Ziele in die Statuten:
- Förderung der körperlichen Fitness unserer Mitglieder
- Kater vom Wochenende loswerden
- Einen guten Durst zu entwickeln und mit Bier zu befriedigen
- Ältere Mitglieder davon überzeugen, dass sie nicht so alt sind, wie sie sich fühlen.

1962 wurde die zweite Hash-Gruppe in Singapur gegründet, worauf sich die Idee besonders in den 1970ern immer weiter ausbreitete. Heute gibt es über 2000 Gruppen auf der ganzen Welt, man findet in fast jeder größeren Stadt wenigstens eine. Manche behaupten, die Hash House Harriers sind der größte Laufverein der Welt, obwohl wir uns selbstironisch eigentlich als „Trinkerverein mit einem Laufproblem“ definieren.

Ihr seht schon, neben dem Laufen spielt Spaß und Bier bei uns eine ganz wesentliche Rolle. Um aber keinen falschen Eindruck zu hinterlassen: Nach meiner Erfahrung hat noch nie jemand den Hash betrunken verlassen, und es gibt auch strikte Antialkoholiker als langjährige Mitglieder, die offensichtlich genauso ihr Vergnügen haben.

Es gibt viele Spezialitäten und Traditionen, welche die Hash House Harriers für mich so interessant und unterhaltsam machen, einige möchte ich aufzählen:

Die offizielle Sprache ist Englisch, auch darum hat der Hash meistens ein sehr internationales Publikum. Als Besucher in einer fremden Stadt ist es ein ideale Kontaktmöglichkeit mit Einwohnern und erfahrenen Auswanderern. Generell wird eine sehr offensive, humorige, ironische bis sarkastische Sprache gepflegt. Man verwendet die schlimmsten Schimpfwörter und Vorurteile - es nimmt aber niemand ernst.

Als etabliertes Mitglied bekommt man einen Hashnamen verliehen. Der Hashname wird von den anderen Mitgliedern beschlossen und enthält gerne beschämende Charakterisierungen oder sexuelle Anspielungen. Mein Hashname ist übrigens ziemlich harmlos: "Primadonna"

Die Route wird von ein paar freiwilligen Mitgliedern, den Hares (Hasen) kurz vor dem Hash mit Mehl, Kreide oder Papierschnitzel markiert. Oft wird diese sehr "kreativ" gewählt. Bei Stadtläufen geht es manchmal durch U-Bahn Stationen, Einkaufszentren, Wohnhausanlagen oder Baustellen, in der Natur durch Gestrüpp, Bäche oder Schlammlöcher.

Der Rest der Gruppe bildet dann die „Hounds“ (Hunde), die der „Fährte“ folgen. Während die vorderen Läufer auf der Suche nach den Markierungen sind, haben die nachfolgenden Zeit aufzuholen. Das Finden einer Markierung wird durch lautes Rufen von „On-On“ den anderen angezeigt. Es gibt auch falsche Fährten und Schleifen, sodass man sich auch als schneller Läufer manchmal am Ende des Feldes wiederfindet. So kommen alle etwa zur selben Zeit ins Ziel.

Dann wird ein Kreis gebildet und der Hashmaster leitet die Zeremonie, welche verschiedene Elemente beinhaltet die meistens darauf abzielen, dass jemand zu einem „Down-Down“ verurteilt wird, das ist das Trinken eines (kleinen) Bechers Bier. Aber niemand wird zum Trinken gezwungen, statt trinken darf man sich das Bier auch über den Kopf leeren. Es gibt auch noch andere Bestrafungen, beim Abuja Hash z.B. eine mit Eiswasser gefüllte Kloschüssel, auf der der „Delinquent“ Platz nehmen muss. Dazu wird auch viel gemeinsam gesungen, meistens bekannte Melodien mit einem anderen Text. Wer Zeit hat, geht nachher noch gemeinsam etwas essen.

Soviel zu den Hash House Hariers im Allgemeinen, nun zurück zum letzten Samstag.

Da der Abuja Hash meistens etwas außerhalb der Stadt stattfindet, ist der Treffpunkt immer ein Parkplatz in der Stadt. Von dort fahren dann alle im Konvoi zum Ausgangspunkt. Damit gibt es für Leute ohne Auto (wie mich) auch immer eine Mitfahrgelegenheit. Das Ziel ist diesmal der Usama Dam, ein Trinkwasserreservoir. Ich finde einen Platz bei J., einem Schotten, der für eine UN-Organisation im Land ist. Bei einem Parkplatz vor einer Rohrfertigung geht es los. Wir folgen den Markierungen aus Papierschnitzeln.

Es geht über Sandstraßen und Querfeldein zum Damm, den wir entlanglaufen um dann einen Felsen zu erklimmen.


Von oben gibt es schöne Aussichten auf den See.
 

Auf der anderen Seite erwartet uns der „Beer-Stop“ eine markierte Stelle, wo alle zusammenwarten. Wie der Name Beer-Stop vermuten lässt, gibt es die Gelegenheit sich aus dem „Beer-Truck“ zu bedienen, einem alter Peugeot Pritschenwagen der die Getränke für den Hash transportiert.

Einige nutzen die Gelegenheit, sich von den Fischern eine Runde auf dem See rudern zu lassen.

Knapp vor Sonnenuntergang geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo der „Circle“ abgehalten wird.

Ein paar Damen müssen wegen zu viel Schminke aufs Eis (Hashmaster: „Das ist mein Hash, keine Aufreißparty!“)

Für meine Statistik waren es 7km, reine Laufzeit schätze ich mit etwa 1h, es waren auch  insgesamt 150m Anstieg zu bewältigen.
 

Danach geht es wieder nach Abuja, ein Hare hat eine private Fischgrillerei in einem Hinterhof organisiert. Auch um die vielen Kalorien ein bisschen abzubauen, spare ich mir das Taxi und jogge die 4km zurück zum Hotel.
Also noch weitere 4km in 30 Minuten ins Logbuch.

Sonntag, 25.1.:
Gestern Früh lief ich dann wieder mit C. und D. am Jabi-See, diesmal nur eine Runde. Die beiden waren mir für einen extensiven Lauf wieder viel zu schnell, dummerweise versuchte ich am Anfang mitzuhalten. Als ich erkannte, dass das auch mit großzügigst ausgelegten Herzfrequenzlimits nicht möglich ist, ließ ich die beiden mit meiner Versicherung, dass ich den Weg auch alleine finde, ziehen. Aber die Herzfrequenz wollte einfach nicht mehr runter. Ich denke, es lag auch daran, dass der letzte Lauf weniger als 12h zurück lag, sowie an der einen Woche Pause vorher. Nach 10km stand die Stoppuhr auf 1h03. Ich habe dann den Rest des Sonntags ganz entspannt, größtenteils im Bett verbracht, damit ich für das Trainingsprogramm diese Woche fit bin.

Offline dogrun

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Antw:Alexanders exotisches VCM 2015 Training in Nigeria
« Antwort #28 am: 26.01.2015, 18:25:41 »
Coole Sache so ein Hash! Und anscheinend ja auch gut besucht wie man auf den Bildern sieht.


Sollte man ja in Wien auch glatt veranstalten. Vorallem der Beer-Stop klingt verlockend :D
„Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine / Kürzt die öde Zeit / Und er schützt uns durch Vereine / Vor der Einsamkeit.“ (Joachim Ringelnatz)

Offline heitzko

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« Antwort #29 am: 26.01.2015, 18:35:56 »

Sollte man ja in Wien auch glatt veranstalten. Vorallem der Beer-Stop klingt verlockend :D


da wäre ich auch dafür! alexander da hast du schon eine tolle aufgabe ür den nächsten wien-aufenthalt :)!