Autor Thema: Nasmorn ist doch ein Nashorn  (Gelesen 9737 mal)

Offline nasmorn

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #105 am: 08.04.2018, 15:57:17 »
Der Lindkogeltrail heute bei bestem Wetter war ein Traum. Läuferisch waren die letzten 6 km recht hart aber nachdem ich heute mehr hm als im ganzen März gelaufen bin muss ich eigentlich zufrieden sein. Meine ausgabgserwartung war auch nur harter Trainingslauf. Nur während dem Rennen will man dann schon das was geht.


Das geringere Gewicht war sehr hilfreich bergauf. Ich bin gar nicht so ein toller Bergabläufer. Ich bin einfach nur ein bisschen fett. 😅

Offline run4fun

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #106 am: 08.04.2018, 18:28:40 »

Gratuliere dir. Du warst wirklich toll unterwegs. Für das, dass du ja sehr wenige km in den Beinen hattest  :good: :good: :good:
ja - das "fett" lass mal weg, ich konnte nichts dergleichen erkennen ...
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Offline nasmorn

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #107 am: 08.04.2018, 20:18:40 »
Ist alles relativ natürlich. Ich bin nicht prinzipiell unzufrieden aber es hat halt wirklich eine arge Auswirkung aufs laufen. Dich hab ich nicht mal mehr gesehen so schnell warst du weg am Start. T
Pro Jahr das ich jünger bin, bin ich um 1% langsamer als du oder so.
 :welle1:
Ich freu mich schon aufs älter werden.

Offline Pizzipeter

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #108 am: 09.04.2018, 08:21:18 »
Super, gelaufen  :good:
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Offline Diana11

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #109 am: 09.04.2018, 09:41:53 »
Sehr fein, Roman, dass es dir so gut ging und du den Lauf genossen hast - so soll es sein!
Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr beim Start!?
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Offline Anna

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #110 am: 09.04.2018, 18:51:35 »
Starker Einstieg nach einem Winter mit Fast-Laufpause!  :beifall:

Offline nasmorn

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #111 am: 17.04.2018, 21:10:24 »
Das Rennen war definitiv eine harte Sache, 2 Tage Pause danach waren nicht ganz ausreichend der Lauf Mittwoch morgens war schon eher zach.
Die Woche bin ich dann eher ruhig angegangen mit 3 Einheiten und wenig Intensität. Der Wochenend Longrun war auch nicht so long mit 16km aber es war schon 21:00 bei Beginn und ich war vorher 5 Stunden mit den Kindern wandern, das muss auch irgendwas zählen.


Heute habe ich mein erstes Bahntraining seit Ewigkeiten gemacht auf der furchtbaren Laufbahn im Donaupark. Solange ich nur knapp unter 4:00/km bleibe ist es aber laufbar. 200m voll oder jegliches Training als tatsächlich talentierter Bahnläufer kann ich mir dort aber nicht vorstellen. Ich strande dort aber aus organisatorischen Gründen während meine Tochter Wing Tsun macht also besser dort laufen als garnicht.


Hab 8x400m in ~92 gemacht. Bewusst nicht wirklich hart weil ich die Saison nicht gleich mit Wehwehchen beginnen will. Aber nachdem ich sonst nicht grade so viel unter 4er Pace laufe ist es trotzdem sicher ein guter Trainingsreiz.


Wenn ich mir meine Frühlingsintervalle 2014 anschaue (400m in 72-83s) wundert mich gleich nix mehr dass meine Beine da oft gleich beleidigt waren. Nachdem der Halbmarathonpace des darauffolgenden Herbstes aber immer noch irgendwie hart aussieht (4:25/km) muss ich wohl oder übel schon wieder mehr Intensität reinbringen. Nur nicht so Vorschlaghammermässig wie damals. Mein Plan ist daher einfach mehr Zeit in diesen schnellen Bereichen zu sammeln um auch den Laufstil wieder herzurichten. Im Moment habe ich ernsthaft Probleme mit Hüftstreckung und damit mit Einsatz des Gluteus. Zum Ultrashufflen reicht es ja auch so aber wenn ich zb irgendwann die Forststraßendownhills in der selben aeroben Intensität wie die Uphills laufen will muss ich wieder richtig laufen können, nicht nur so joggen.

Offline CobbDouglas

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #112 am: 17.04.2018, 22:39:02 »

Wenn ich mir meine Frühlingsintervalle 2014 anschaue (400m in 72-83s) wundert mich gleich nix mehr dass meine Beine da oft gleich beleidigt waren. Nachdem der Halbmarathonpace des darauffolgenden Herbstes aber immer noch irgendwie hart aussieht (4:25/km) muss ich wohl oder übel schon wieder mehr Intensität reinbringen. Nur nicht so Vorschlaghammermässig wie damals.


Sind die 72 ein Vertipper oder bist Du wirklich 400er in 3:00/km bei HM-Pace von 4:25/km gelaufen?
Wenn ja (und selbst wenn es doch "nur" 82 waren) kommt mir das ein bisschen wie bei Timo vor und mir erschließt sich der Grund extrem schnelle 400er runter zu klopfen nicht ganz wenn die Ziele (und Limitierungen) sowieso komplett wo anders (?) liegen, außer halt weil es Spaß macht und geht?


Und ja, mein derzeitiges nicht-Training mit 99% Einheitstempo ist natürlich auch nicht die ultimative Weisheit, aber ich will mir auch nur nicht wehtun und hab nicht den Anspruch (bzw. Hoffnung) kurzfristig schneller zu werden.
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Offline nasmorn

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #113 am: 18.04.2018, 10:53:09 »
Sind die 72 ein Vertipper oder bist Du wirklich 400er in 3:00/km bei HM-Pace von 4:25/km gelaufen?
Wenn ja (und selbst wenn es doch "nur" 82 waren) kommt mir das ein bisschen wie bei Timo vor und mir erschließt sich der Grund extrem schnelle 400er runter zu klopfen nicht ganz wenn die Ziele (und Limitierungen) sowieso komplett wo anders (?) liegen, außer halt weil es Spaß macht und geht?
 


Nein das schnellste Intervall war tatsächlich 72 Sekunden, das langsamste 83.


Aber ich gebe dir mit Rückblick total recht. Mein maximaler Speed ist komplett ausreichend (oder sogar mehr als das). Das einzige was mir das gebracht hat ist eine recht passable 1km Zeit von 3:10. Für 5km und mehr ist es vermutlich total egal ob man 3:00 oder 3:30 läuft wenn meine 5k Zeit nur 20:05 ist.


Ich hab damals ja nach Plan trainiert und da stand 400m voll. Das ist sicher nicht von ungefähr wie bei Timo weil er auch mit Sandrina trainiert hat. 90% der Läufer haben aber wenn sie halbwegs trainiert sind schon ein Problem mit ihrem maximal Speed, da bin ich eher ein Sonderfall.


Ich seh es mittlerweile auch so, dass es nicht so wichtig ist für mich und relativ viel Verletzungsdruck erzeugen kann. Daher bin ich auch dabei mehr im läuferisch zwar fordernden Bereich sub 4:00 zu laufen aber halt nicht so richtig schnell. Dazu verwende ich nur mehr Strides weil 60-100m sub 3 (auch nur am Geschwindigkeitsmaximum) ist schon was anderes als 400m Intervalle.


Aber ganz ohne Intensität fehlt mir am Ende der Rennen dann die Härte das Tempo (dann im Trailultra eh nicht mehr wirklich schnell) noch weiter zu gehen. Neuromuskulär und koordinativ geht auch was weiter so. Ich will das schon auch spezifischer trainieren (up und downhill) aber wie gesagt, ich nutze dort eine sonst sinnlose Zeit um meiner Trainingsmonotonie entgegenzuwirken.

Offline nasmorn

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #114 am: 24.04.2018, 12:13:07 »
Hab jetzt die letzten 3 Wochen folgende Umfänge zusammengebracht:
63 - 35 - 52


Jede Woche auch eine mehr oder weniger harte intensive Einheit. Schwachstelle waren die Longruns und Höhenmeter, da war nur der Lindkogeltrail wirklich super. Insgesamt geht es wirklich gut, zu gut fast, ich mistraue dem ganzen irgendwie.


Insgesamt ist alles wegen dem brutalen Wecken aus dem Winterschlaf leicht beleidigt aber ich bilde mir ein, dass das nicht total ungewöhnlich ist beim Laufen. Hab schon 2x weil ich was gespürt habe, Läufe verkürzt, bzw einfach die Intensität rausgenommen. Der Umfang ist aber nicht mehr so problematisch wie letztes oder gar vorletztes Jahr.


Letztes Jahr waren meine 3 Peak weeks vor der Veitsch 65 - 63 - 69km. Jeweils aber total von einem 35-40km long run dominiert. Da will ich definitiv mehr rausholen heuer.

Offline nasmorn

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #115 am: 14.05.2018, 10:34:30 »
Die letzten 3 Wochen bin ich gelaufen (km, hm):
33(1140) - 62(1220) - 75(1780)


Longrun Schwachstelle habe ich beseitigt. Die waren allerdings wirklich hart. Schon die 28,5 letzten Sonntag hätte ich geschworen ich kann keinen Meter mehr laufen, die 37,5 gestern waren überhaupt schwierig, vor allem am Ende. Da hab ich echt gekämpft am Donauradweg einen 6:15er Schnitt zu halten. Jetzt wird es dann interessant zu sehen ob ich dann bei gleicher Länge (~40km) die Intensität noch etwas steigern kann. Ein bisschen gebremst hat mich auch, dass ich versucht habe auf meiner Uhr eine neue Route zu verfolgen. Bin sicher 7x falsch abgebogen. Hab 5 Gels genommen, was bei fast 5h auch schlicht zu wenig war. Heute bin ich ziemlich zerstört.


Ich verstehe auch nicht wie das mit dem Lindkogeltrail funktioniert hat.


Die Zeiten mit letztem Jahr zu vergleichen ist echt schwierig weil ich da erst Ende Mai den Footpod gekauft habe und die GPS km auf Trails alle zu viel sind. Die Frage ist nur wieviel. 2017 hatte ich jetzt auch schon 11 Wochen beständiges Training hinter mir, im Vergleich zu den 6 heuer.


Bei den harten Fakten (Eiserne Hand, Nasenweg) war ich heuer nicht besser aber zumindestens bei der Eisernen auch 99% so schnell. (Ein bisschen bedenklich ist, dass ich ohne Georg hier keinen Einblick hätte). 2017 kam dann eine leichte Stagnation, bin gespannt wie es sich heuer entwickelt. Umfänge vertrage ich jedenfalls schon mal besser als je zuvor.

Offline Diana11

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« Antwort #116 am: 14.05.2018, 13:18:56 »
.... Ich verstehe auch nicht wie das mit dem Lindkogeltrail funktioniert hat. ....

Beantworten kann ich's auch nicht, aber die Lindkogelstrecke ist halt viel schöner, es war nicht so heiß, ein Bewerb motiviert sowieso und vermutlich warst auch ausgeruhter. Wenn du von deinen Wetter/Temperatur-Vorlieben ähnlich gepolt bist wie ich, ist läuferisch gesehen alles über 20° schlicht "beschwerlich" ... bei dieser Affenhitze tun sich wahrscheinlich die meisten schwerer.
WETTKAMPFSCHWAMMERL
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Offline nasmorn

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Antw:Nasmorn ist doch ein Nashorn
« Antwort #117 am: 15.05.2018, 08:29:23 »
Ich hab eigentlich keine Probleme mit Hitze. Also ab 30 Grad dann schon aber relativ weniger als andere. Bei mir ist es einfach ein Quantensprung den ich habe sobald ich All In bin. Das ist im Training ja auch kaum sinnvoll aber bei mir ist der Graben zwischen Training und Wettkampf so tief ich kann mir meine Rennperformance eigentlich nie vorher vorstellen oder nachher erklären.
Vor meinem ersten HM bin ich noch 7:30 easy pace gelaufen und hab 1:30 angepeilt. Bin dann zwar eingegangen und nur 1:35 gelaufen aber es kommt mir beides auch jetzt unrealistisch vor obwohl es zumindest mit 6-8 Wochen Training gehen müsste. Aber wie man von ich laufe einen pace 7km lang und bin dann kaputt zu 21km kommt verstehe ich bis heute nicht. Aber das ist wohl das schöne am Rennen laufen

Offline CobbDouglas

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« Antwort #118 am: 15.05.2018, 09:02:15 »
Sei froh, es ist ganz schön fad wenn man sich von Training zu Wettkampf kaum steigert und die bisschen Steigerung auch fast auf die Sekunde vorab berechnen kann. Ich muss mir schon immer neue Verletzungen überlegen um ein bisschen Volatilität in die Laufperformance zu bringen. :pfeifer:
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Offline Anna

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« Antwort #119 am: 15.05.2018, 10:13:32 »
Vor meinem ersten HM bin ich noch 7:30 easy pace gelaufen und hab 1:30 angepeilt. Bin dann zwar eingegangen und nur 1:35 gelaufen aber es kommt mir beides auch jetzt unrealistisch vor obwohl es zumindest mit 6-8 Wochen Training gehen müsste. Aber wie man von ich laufe einen pace 7km lang und bin dann kaputt zu 21km kommt verstehe ich bis heute nicht. Aber das ist wohl das schöne am Rennen laufen
Ich glaube, das nennt man Training-Wettkampf-Paradoxon; aber frag mich nicht nach Details. Verstehen tu ich es auch nicht, aber, wenn es auftritt, freut es mich sehr. :hoorah:
Super, wie flott du derzeit - sozusagen nach dem Winterschlaf - unterwegs bist - das lässt auf eine gute Saison schließen.