Autor Thema: Persönlicher Trainingsplan?  (Gelesen 522 mal)

Offline as1611

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #15 am: 13.07.2017, 07:00:17 »
Einmalig eine Spiro bringt nicht sehr viel.

Und ob eine Ergometrie für die Sportart Laufen das richtige ist, wird sicher gleich die nächste Diskussion auslösen. Ich denke nicht. Der Test sollte schon sportart-spezifisch sein.



Man muss unterscheiden zwischen Spiroergometrie, also eine Ergometrie mit Atemgasanalyse (O2/CO2) (da haben die Sportler dann die lustigen Gasmasken auf) und einer "normalen Ergometrie" ohne Atemgasanalyse, wo neben der Leistung das Puls- und Blutdruckverhalten, EKG und eventuell Laktat bestimmt wird.


Eine Spiroergometrie ist teuer, aufwendig und macht im Hobbybereich überhaupt keinen Sinn. Sogar im Profibereich macht sie nur Sinn für spezielle Fragestellungen oder Studien.


Eine "normale" Ergometrie macht für Hobbysportler beim Einstieg Sinn (vor allem bei älteren Menschen), da man durch das Belastungs-EKG eventuelle kardiale Risikofaktoren aufdecken kann. Wenn es rein um Trainingsempfehlungen oder Trainingskontrollen geht ist eine Ergometrie für Hobbysportler ebenfalls entbehrlich, das geht mit Feldtests einfacher und vor allem deutlich billiger. Aber wenn es sich jemand leisten will und kann, warum nicht?


Ergometrie bedeutet übrigens nicht, dass diese immer auf einen Fahrradergometer durchgeführt werden muss. Es gibt auch Laufband-Ergometer, oder Drehkurbelergometer. Die sind aber sehr teuer und wieder nur für spezielle Fragestellungen.


Die Ergometrie soll ja die Leistungsfähigkeit, unabhängig von der sportlichen Technik messen. Damit kann man dann besser beurteilen, in welchen Bereichen ein Sportler Defizite oder Stärken hat. Wenn man die sportliche Technik miteinbeziehen möchte, sind Feldtests besser geeignet.

Offline karinr

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #16 am: 13.07.2017, 07:30:26 »
Für ein Belastungsekg würde ich eigentlich gleich zum Internisten gehen. Und da ist es egal ob es ein Fahrradergometer ist. Es ist zum anbringen der Stöpsel einfacher mit dem Fahrradergometer.
Ich habe vor etlichen Jahren zum Geburtstag einen Sportmedizinischen Test bei einem großen Leistungsdiagnostiker bekommen. Zufällig hatte ich zum gleichen Termin meine Gesundenuntersuchung gemacht. Bluttest war total der gleiche und wurde vom gleichen Institut vorgenommen. Das Institut hat mich
sogar angerufen und gefragt ob sie das Blut wirklich nochmals austesten sollen, weil sie ja sowieso schon Blut von der Gesundenuntersuchung haben.  :haha:
Beim Ruhe-EKG kam es zu einem Warnhinweis. Wobei der Arzt nicht sehr einfühlsam war.  Ich war ziemlich verunsichert.
Ich ging mit der EKG Aufzeichnung zu meiner Hausärztin. Die schaute sich die Auswertung an und beruhigte mich wieder. Ihre Aussage war, dass das Gerät eben auch nur eine Maschine ist und sich der Arzt sich die Kurve auch selber genauer anschauen kann und interpretieren, und das eigentlich eh alles in Ordnung wäre.
Ich ging sicherheitshalber trotzdem noch zu einem Internisten, da wurde nochmals und auch genauer getestet. Es war alles im grünen Bereich.
Um mein Herz regelmäßig zu testen, gehe ich gleich zum Internisten und erspar mir die Umwege. Es war aber nicht der o.g. Sportmediziner, d.h. bei ihm kann es ja ganz anders sein.
« Letzte Änderung: 13.07.2017, 07:34:53 von karinr »
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Offline Ulrich

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #17 am: 13.07.2017, 07:38:15 »
.... Es war aber nicht der o.g. Sportmediziner, d.h. bei ihm kann es ja ganz anders sein.
Bei mir war es vor Ewigkeiten mit einer vergleichbaren Story der obengenannte :schreck:
Weil 42 die Antwort ist

Online oliver

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #18 am: 13.07.2017, 08:46:07 »
Für ein Belastungsekg würde ich eigentlich gleich zum Internisten gehen. Und da ist es egal ob es ein Fahrradergometer ist. Es ist zum anbringen der Stöpsel einfacher mit dem Fahrradergometer.

da muss man aber auch einmal einen finden, der sich bei Ausdauersportlern zuständig fühlt und einen nicht gleich wegschickt
"Ich bin sicher hier für einige im Haus ein rotes Tuch, keine Frage, aber die Stiere gehen im Stierkampf alle drauf, das rote Tuch hält ewig."


Offline mister

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #19 am: 13.07.2017, 08:49:20 »
Ich habe von Ergometrie geschrieben (und nicht genauer spezifiziert als das Gerät auf dem man sitzt und unten die Füße auf zwei Kurbeln stellt), weil zumindest vor ein paar Jahren die genannte Ordination, soweit ich weiß, kein Laufband hatte. Das sportart-spezifische Testen kommt auch bei Karins Foto vor.

Zitat
ist eine Ergometrie für Hobbysportler ebenfalls entbehrlich
Eben

Ela hat übrigens nicht nach einer kardiologischen Untersuchung gefragt. Vielleicht sollten das die Beteiligten bei weiteren fachlichen Details in Erwägung ziehen.
Dann würde ich auch eher zum Internisten gehen, aber dabei darauf achten, dass auch ein Belastungs-EKG gemacht wird. Die Erfahrung hatte ich schon, dass dort nur ein Ruhe-EKG im Liegen gemacht wurde. Für die sportliche Fragestellung zu wenig.

Wenn ich ihre Frage richtig verstehe, ist das der Kernsatz:
"Leider gehöre ich zur Kategorie "Ehrgeizler" und würd mich vermutlich die ersten Wochen sehr auspowern, dass ich dann körperlich so erledigt bin und die Lust am Laufen durch diese anfängliche Übertreibung verliere. "
Und sie hofft, durch einen Trainingsplan diese Gefahr zu minimieren.

Falls ich das falsch verstanden habe, bitte um Korrektur (von ela).


Und jetzt noch ein paar Worte in meiner Funktion als Administrator:
Das ist hier kein medizinisches Fachforum für Leistungsdiagnostiker und Sportmediziner, sondern ein Forum zum Austausch zwischen Gleichgesinnten. Und diese sind hauptsächlich Läuferinnen und Läufer, die das zum Spaß machen. Manche ehrgeiziger und fokussierter, andere weniger, wobei das für den Austausch egal sein sollte zu welcher Gruppe man gehört.
Antworten/Ideen/Vorschläge sind nur dann sinnvoll, wenn der Empfänger etwas damit anfangen kann. Jeden Satz mit einem eigenen Posting erklären zu müssen, wird auf die Dauer nicht funktionieren.
Wenn man das als dubios empfindet, sollte man sich überlegen, ob man hier her passt. Die Themen Medizin und Leistungsdiagnostik sind sicher wichtig in diesem Forum, aber es gibt noch so vieles anderes was es zu diskutieren gibt.

Offline karinr

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #20 am: 13.07.2017, 08:53:50 »
Für ein Belastungsekg würde ich eigentlich gleich zum Internisten gehen. Und da ist es egal ob es ein Fahrradergometer ist. Es ist zum anbringen der Stöpsel einfacher mit dem Fahrradergometer.

da muss man aber auch einmal einen finden, der sich bei Ausdauersportlern zuständig fühlt und einen nicht gleich wegschickt

Was nutzt mir ein Sportmediziner, wenn er kein Internist ist. Als Internist sollte er schon Kardiologe sein, wenn es ums Herz geht. Und da sollte er sich auch mit Sportherzen auskennen. Sollte dann  dein Problem soooo speziell sein, schickt er dich eh weiter und das ist gut so.
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Online oliver

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #21 am: 13.07.2017, 08:57:01 »

Was nutzt mir ein Sportmediziner, wenn er kein Internist ist. Als Internist sollte er schon Kardiologe sein, wenn es ums Herz geht. Und da sollte er sich auch mit Sportherzen auskennen. Sollte dann  dein Problem soooo speziell sein, schickt er dich eh weiter und das ist gut so.

kein spezielles Problem - beide Internisten und beiden haben es nichteinmal genauer angesehen
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Offline karinr

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #22 am: 13.07.2017, 09:05:36 »
Ich habe von Ergometrie geschrieben (und nicht genauer spezifiziert als das Gerät auf dem man sitzt und unten die Füße auf zwei Kurbeln stellt), weil zumindest vor ein paar Jahren die genannte Ordination, soweit ich weiß, kein Laufband hatte. Das sportart-spezifische Testen kommt auch bei Karins Foto vor.

Zitat
ist eine Ergometrie für Hobbysportler ebenfalls entbehrlich
Eben

Ela hat übrigens nicht nach einer kardiologischen Untersuchung gefragt. Vielleicht sollten das die Beteiligten bei weiteren fachlichen Details in Erwägung ziehen.
Dann würde ich auch eher zum Internisten gehen, aber dabei darauf achten, dass auch ein Belastungs-EKG gemacht wird. Die Erfahrung hatte ich schon, dass dort nur ein Ruhe-EKG im Liegen gemacht wurde. Für die sportliche Fragestellung zu wenig.

Wenn ich ihre Frage richtig verstehe, ist das der Kernsatz:
"Leider gehöre ich zur Kategorie "Ehrgeizler" und würd mich vermutlich die ersten Wochen sehr auspowern, dass ich dann körperlich so erledigt bin und die Lust am Laufen durch diese anfängliche Übertreibung verliere. "
Und sie hofft, durch einen Trainingsplan diese Gefahr zu minimieren.

Falls ich das falsch verstanden habe, bitte um Korrektur (von ela).


Und jetzt noch ein paar Worte in meiner Funktion als Administrator:
Das ist hier kein medizinisches Fachforum für Leistungsdiagnostiker und Sportmediziner, sondern ein Forum zum Austausch zwischen Gleichgesinnten. Und diese sind hauptsächlich Läuferinnen und Läufer, die das zum Spaß machen. Manche ehrgeiziger und fokussierter, andere weniger, wobei das für den Austausch egal sein sollte zu welcher Gruppe man gehört.
Antworten/Ideen/Vorschläge sind nur dann sinnvoll, wenn der Empfänger etwas damit anfangen kann. Jeden Satz mit einem eigenen Posting erklären zu müssen, wird auf die Dauer nicht funktionieren.
Wenn man das als dubios empfindet, sollte man sich überlegen, ob man hier her passt. Die Themen Medizin und Leistungsdiagnostik sind sicher wichtig in diesem Forum, aber es gibt noch so vieles anderes was es zu diskutieren gibt.

Gerade die Themenverfehlungen regen den Diskusionsfluss an. Gebe aber zu dass es nicht immer dem Threadersteller helfen.
Ich werde mich in Zukunft auf meinen Blogg beschränken, mir ist es zu mühsam mir dauernd überlegen zu müssen ob ich das Thema verfehle.
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Offline mister

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« Antwort #23 am: 13.07.2017, 09:06:30 »
Für ein Belastungsekg würde ich eigentlich gleich zum Internisten gehen. Und da ist es egal ob es ein Fahrradergometer ist. Es ist zum anbringen der Stöpsel einfacher mit dem Fahrradergometer.

da muss man aber auch einmal einen finden, der sich bei Ausdauersportlern zuständig fühlt und einen nicht gleich wegschickt

Was nutzt mir ein Sportmediziner, wenn er kein Internist ist. Als Internist sollte er schon Kardiologe sein, wenn es ums Herz geht. Und da sollte er sich auch mit Sportherzen auskennen. Sollte dann  dein Problem soooo speziell sein, schickt er dich eh weiter und das ist gut so.
Da hat Oliver aber recht. Meinen Hausarzt (den ich ansonsten schätze) brauche ich normalerweise zu Problem(chen) nicht fragen, wenn sie mit Sport zu tun haben. Dann kommt als Antwort "Wenn sie das erst nach einer Stunde Laufen haben, haben sie eh kein Problen. Andere Leute kommen gar nicht so weit".


Aber das ganze wird jetzt schon sehr off-topic!

Offline CobbDouglas

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #24 am: 13.07.2017, 09:18:22 »
Gerade die Themenverfehlungen regen den Diskusionsfluss an. Gebe aber zu dass es nicht immer dem Threadersteller helfen.
Ich werde mich in Zukunft auf meinen Blogg beschränken, mir ist es zu mühsam mir dauernd überlegen zu müssen ob ich das Thema verfehle.

Das ist glaube ich gar nicht notwendig oder erwünscht, es reicht völlig wenn man rechtzeitig entweder ein neues Thema startet und dort fortsetzt oder, wenn der Moment verpasst wurde, eine Nachricht an mister (oder die anderen Admins) schickt, der entwirrt das off-Topic dann schon wieder. Wenn sich jede/r nur in den eigenen Blog verzieht wird das erst recht nicht zu Diskussionen führen.
defekt

Offline mister

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #25 am: 13.07.2017, 09:21:08 »
Gerade die Themenverfehlungen regen den Diskusionsfluss an. Gebe aber zu dass es nicht immer dem Threadersteller helfen.
Ich werde mich in Zukunft auf meinen Blogg beschränken, mir ist es zu mühsam mir dauernd überlegen zu müssen ob ich das Thema verfehle.

Das ist glaube ich gar nicht notwendig oder erwünscht, es reicht völlig wenn man rechtzeitig entweder ein neues Thema startet und dort fortsetzt oder, wenn der Moment verpasst wurde, eine Nachricht an mister (oder die anderen Admins) schickt, der entwirrt das off-Topic dann schon wieder. Wenn sich jede/r nur in den eigenen Blog verzieht wird das erst recht nicht zu Diskussionen führen.
Vollkommen korrekt!

Offline as1611

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #26 am: 13.07.2017, 09:57:06 »


Und jetzt noch ein paar Worte in meiner Funktion als Administrator:
Das ist hier kein medizinisches Fachforum für Leistungsdiagnostiker und Sportmediziner, sondern ein Forum zum Austausch zwischen Gleichgesinnten. Und diese sind hauptsächlich Läuferinnen und Läufer, die das zum Spaß machen. Manche ehrgeiziger und fokussierter, andere weniger, wobei das für den Austausch egal sein sollte zu welcher Gruppe man gehört.
Antworten/Ideen/Vorschläge sind nur dann sinnvoll, wenn der Empfänger etwas damit anfangen kann. Jeden Satz mit einem eigenen Posting erklären zu müssen, wird auf die Dauer nicht funktionieren.
Wenn man das als dubios empfindet, sollte man sich überlegen, ob man hier her passt. Die Themen Medizin und Leistungsdiagnostik sind sicher wichtig in diesem Forum, aber es gibt noch so vieles anderes was es zu diskutieren gibt.


Sorry, ich wusste nicht, dass es von Dir Vorgaben gibt, wer, was, wann, mit wem, auf welche Weise diskutieren darf. Vielleicht ist das aber der Grund warum nur mehr wenige hier Lust haben überhaupt eine Diskussion anzufangen.
Ich kann mich übrigens an keine Meldung eines Threaderstellers erinnern, der eine Diskussion, auch wenn sie Off Topic war abgewürgt hätte. Das Abwürgen kommt immer von anderen Forumsteilnehmern.


PS.: Noch was zu meiner Aussage "dubiose Internetforen". Damit habe ich nicht www.run42195.at gemeint. Das ist anscheinend lediglich die Interpretation einiger Forumsteilnehmer hier und warum diese das so sehen........„Honi soit qui mal y pense“

Offline mister

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #27 am: 13.07.2017, 10:13:36 »
Es gibt von mir oder den anderen Admins überhaupt keine Vorgaben (außer im rechtlichen Kontext), genau so wie es hier seit Bestehen des Forums annähernd kein Löschen von Beiträgen (außer auf Aufforderung des Schreibenden) oder Zensur gegeben hat. Das ist einer der großen Vorteile dieses Forums, dass so etwas nicht notwendig ist. Die meisten Mitglieder kennen sich persönlich und da benimmt man sich eben anders als bei einem anonymen Kontakt.

Du hast recht, es gibt sehr wenige öffentliche Meldungen zu Off-Topic (PNs darüber sind ein anderes Thema). Mitglieder ziehen sich lieber zurück als so etwas noch extra zu diskutieren.

Dir persönlich sei gesagt, dass du auch weiterhin schreiben kannst und darfst was du willst, hat ja auch niemand anderes behauptet.
Die Aussage, dass es kein medizinisches Fachforum ist, bleibt trotzdem gültig.

Offline Diana11

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #28 am: 13.07.2017, 10:34:26 »
Gerade die Themenverfehlungen regen den Diskusionsfluss an. Gebe aber zu dass es nicht immer dem Threadersteller helfen.
Ich werde mich in Zukunft auf meinen Blogg beschränken, mir ist es zu mühsam mir dauernd überlegen zu müssen ob ich das Thema verfehle.

Bitte nicht, Karin, gerade von dir kommen viele fundierte, interessante und hilfreiche Beiträge!! Es täte mir sehr leid, wenn du dich selbst in deinen Blogg verbannen würdest :(

Was heißt hier Themaverfehlung? Wir tauschen uns hier aus, das Eine führt zum Anderen, vom 100sten zum 1000sten, schließlich weiß man mitunter nicht mehr, worum's ursprünglich ging. Find ich persönlich nicht außergewöhnlich, ist halt wie im "echten" Leben und bei uns in der Firma beispielsweise ganz normal. Was mich im Job fallweise gewaltig nervt, weil ich kein unnötiges blabla brauche um meinen Job zu tun, stört mich hier überhaupt nicht. Fast alles find ich in den Diskussionen interessant, je diverser die Ansichten, desto spannender und lehrreicher.
Falls sich wer angesprochen fühlt: das Ausufern ist keine Spezialität eines Einzelnen, ich kann mich an seitenlange off-topic posts erinnern, an welchen as1611 (oder Karin) nicht beteiligt war. Und schon oft wurden Teile der Konversation umgehängt, weil eben eine sog. "Themaverfehlung", die man auch als "weiterführende Diskussion" bezeichnen könnte.
WETTKAMPFSCHWAMMERL
Shit happens! Mal bist du Taube, mal bist du Denkmal. (Dr. Eckhart von Hirschhausen)

Offline trifeminine

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Antw:Persönlicher Trainingsplan?
« Antwort #29 am: 13.07.2017, 12:26:54 »
Für ein Belastungsekg würde ich eigentlich gleich zum Internisten gehen. Und da ist es egal ob es ein Fahrradergometer ist. Es ist zum anbringen der Stöpsel einfacher mit dem Fahrradergometer.
Ich habe vor etlichen Jahren zum Geburtstag einen Sportmedizinischen Test bei einem großen Leistungsdiagnostiker bekommen. Zufällig hatte ich zum gleichen Termin meine Gesundenuntersuchung gemacht. Bluttest war total der gleiche und wurde vom gleichen Institut vorgenommen. Das Institut hat mich
sogar angerufen und gefragt ob sie das Blut wirklich nochmals austesten sollen, weil sie ja sowieso schon Blut von der Gesundenuntersuchung haben.  :haha:
Beim Ruhe-EKG kam es zu einem Warnhinweis. Wobei der Arzt nicht sehr einfühlsam war.  Ich war ziemlich verunsichert.
Ich ging mit der EKG Aufzeichnung zu meiner Hausärztin. Die schaute sich die Auswertung an und beruhigte mich wieder. Ihre Aussage war, dass das Gerät eben auch nur eine Maschine ist und sich der Arzt sich die Kurve auch selber genauer anschauen kann und interpretieren, und das eigentlich eh alles in Ordnung wäre.
Ich ging sicherheitshalber trotzdem noch zu einem Internisten, da wurde nochmals und auch genauer getestet. Es war alles im grünen Bereich.
Um mein Herz regelmäßig zu testen, gehe ich gleich zum Internisten und erspar mir die Umwege. Es war aber nicht der o.g. Sportmediziner, d.h. bei ihm kann es ja ganz anders sein.

Exakt so mach ichs auch. Das übernimmt dann auch die Krankenkasse, weil es ja nicht um Trainingplanung, sondern um das Abchecken, ob das Herz voll gesund und belastbar ist, geht.
Meiner Meinung nach ist der beste Leistungstest fürs Laufen (aus dem sich dann auch die Trainingsbereiche ergeben) einfach ein voll gelaufener (vermessener) Wettkampf.
Alternativ, wenn man seinen Maximalpuls kenn (kann man ja auch selbst auf einer Steigung bestimmen), kann man auch einen flotten Tempolauf über ein paar KM machen (beim Anfänger reicht auch kürzer, der Puls ist da oft eh schnell oben und wenn man da 5-7min subjektiv schnell rennt, kann man da auch schon bissl was rauslesen).
Dann sieht man, wo man gerade steht, und kann mit den bekannten VDOT-Rechnern ganz gut seine Trainingstempi und mögliche Wettkampfzeiten ausrechnen.
Auch ganz gut zum Anfangen: Bis auf eine schnelle Einheit in der Woche (da braucht es auch noch keine Modus- oder Tempovorgaben, bis auf 10, besser 15min wirklich lockeres Aufwärmen!) alles mit ca. 75% vom Maximalpuls locker laufen und es wird sich leistungsmäßig ganz sicher etwas tun :)
http://www.sandrina-illes.at/ Trainingsbetreuung und Laufanalysen

Halbmarathon 1:15:12 - VDOT 62,7
10km 34:40 - VDOT 61,4
5000m 16:47 - VDOT 61,1
Staatsmeisterin 10 000m (2016/17), Halbmarathon (2016/17)

2016 Duathlon WM 5. Platz, 2017 EM POWERMAN 3. Platz
2014, 2015, 2016 Duathlon-Staatsmeisterin