Autor Thema: Grünesocke läuft  (Gelesen 4514 mal)

Offline nasmorn

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #75 am: 25.06.2018, 13:47:57 »
Abdrucklauf , im Englischen Bounding genannt.
Entweder bei jedem Schritt oder abwechselnd 3 Schritte normal einer mit Abdruck.
Hopserlauf ist auch super. Im Prinzip alles wo man in der Laufbewegung die Vertikale betont, weil das die hintere Muskelkette belastet und dehnt.

Offline Grünelaufsocke

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #76 am: 25.06.2018, 13:51:14 »
Ah ok, den kannte ich noch gar nicht, man lernt nie aus, danke!  ;D Hopserlauf und Skippings waren diese Woche bei mir dran.

Offline CobbDouglas

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #77 am: 28.06.2018, 23:08:24 »

Dein JD-Plan sieht wirklich 2 x Intervalle und 0 x lange Läufe in Woche 16 vor? Oder war die Einheit mit +ca 9km der lange Lauf und die Intervalle "nur" T-Pace? Irgendwie kommt mir das geschilderte nicht sehr bekannt vor, obwohl es das eigentlich sein sollte (hab aber nicht nachgelesenen).
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Offline Grünelaufsocke

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #78 am: 29.06.2018, 14:49:48 »

Dein JD-Plan sieht wirklich 2 x Intervalle und 0 x lange Läufe in Woche 16 vor? Oder war die Einheit mit +ca 9km der lange Lauf und die Intervalle "nur" T-Pace? Irgendwie kommt mir das geschilderte nicht sehr bekannt vor, obwohl es das eigentlich sein sollte (hab aber nicht nachgelesenen).



Genau, außer 60' im L-Tempo sah diese Woche keine längeren Läufe vor.
@meine armen WadenIch scheine wirklich bis zu einem gewissen Tempo meine Füße durch die Gegend zu schleppen. ABC mit den genannten Übungen schafft zumindest für den Moment Abhilfe. Wenn ich bei den langsamen Läufen versuche, meine Form zu verbessern, also meine Füße mehr anhebe, werde ich entweder a) schneller, b) bei gleich bleibendem Tempo "stampfe" ich durch die Gegend, was auf Dauer Kraft raubt oder c) beides. Ist das der normale Verlauf, gegen einen verschlampten Laufstil zu arbeiten? Bin ich zu ungeduldig?

Offline nasmorn

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #79 am: 29.06.2018, 16:05:16 »
Ich empfehle dir nochmals das ganze Barfuß zu probieren. Nur um zu spüren wie es ginge. Da wirst du sofort merken dass auch langsam eine Körperachse existiert bei der man neutral auftritt ohne zu stampfen (tut sonst beides weh). Das dann auch mit Schuhen hinzukriegen ist dann allerdings nicht so einfach, da kann ich dir auch nicht helfen.

 :haha:
Edit: Ich will nicht dich hier auslachen sondern mich, weil ich verstehe dein Problem nur zu gut. Weinen hilft aber eh auch nicht.
« Letzte Änderung: 29.06.2018, 16:06:56 von nasmorn »

Offline Grünelaufsocke

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #80 am: 29.06.2018, 16:24:21 »
Da bin ich aber beruhigt, dass ich nicht alleine mit meinen Problemchen bin.  ;D Ich habe langsam das Gefühl, dass ich jedes mögliche Hoppala abarbeite, damit ich irgendwann "BINGO!" schreien kann ... ::)

Offline mister

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #81 am: 29.06.2018, 17:24:23 »
Nur als kleine Vorwarnung.
Zum finalen Bingo kommt es wahrscheinlich nie.
Ich hatte viele Läufe und Wettkämpfe und nie Krämpfe und dann kam auf einmal ein Wettkampf und ich konnte 50% der Strecke fast nur gehen oder laufend humpeln.
Aber je mehr Erfahrung du hast, um so besser kommst du mit den dann neuen Erlebnissen zurecht :argh:

Offline CobbDouglas

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #82 am: 29.06.2018, 18:00:53 »
Nur als kleine Vorwarnung.
Zum finalen Bingo kommt es wahrscheinlich nie.
Ich hatte viele Läufe und Wettkämpfe und nie Krämpfe und dann kam auf einmal ein Wettkampf und ich konnte 50% der Strecke fast nur gehen oder laufend humpeln.
Aber je mehr Erfahrung du hast, um so besser kommst du mit den dann neuen Erlebnissen zurecht :argh:

Das kann ich nur unterstreichen oder sogar noch verstärken, ich hatte das Glück die ersten Laufjahre mit fast nur drauf los laufen kaum je Probleme zu haben. Auch das kann sich ändern, es gibt keine Baustelle die nicht auch nach Jahren erstmals auftreten kann. Aber man lernt besser damit umzugehen und geduldig(er) zu werden.
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Offline mister

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #83 am: 29.06.2018, 20:03:59 »
Gleich eine Frage angehängt. Wie sieht es denn mit den Vorschlägen zum Sommerlaufcup aus?
4x die Möglichkeit Erfahrung zu sammeln. Am Sonntag gleich die erste

Offline cbendl

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #84 am: 29.06.2018, 21:53:19 »
Einige haben es schon gesagt, ich kann's nur wiederhlen.
"Durch" ist man bei den Problemen nie ... schon gar nicht, wenn man ja noch gar nicht ernsthaft verletzt war ...
Aber den Umgang damit lernt man immer besser und besser.
hippocampus abdominalis

Offline Grünelaufsocke

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #85 am: 30.06.2018, 10:24:27 »
Ich meinte das eher im Sinn davon, dass ich irgendwann von allen möglichen Widrigkeiten ein Lied singen kann.  :o
Ich bin von dem Plan abgekommen, an allen 4 Terminen teilzunehmen, denn dafür müsste ich Einheiten aufgeben, in denen ich mich mit dem Tempo anfreunde, während die Wettbewerbe ja von anderen Faktoren bestimmt werden. Im Moment ist mir die Stärkung des Tempogefühls wichtiger als das Sammeln von Wettkampferfahrungen.

@Wadenbeschwerden
Bergauf bzw. mit ab einer gewissen Steigung aufwärts verschwinden sie auch bei einem langsameren Tempo. Es scheint also wirklich an dem verschobenen Schwerpunkt zu liegen, denn bergauf lehne ich mich automatisch mehr nach vorne.

@volle Blase
Was mich bei den letzten Wettrennen am meisten verwundert hat, war mein plötzlicher Harndrang. Im Training saufe ich sicher über eine Einheit verteilt mehr als einen Liter und habe keinerlei Probleme mit der Blase, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich langsamer unterwegs bin und Kraft genug habe, um die Beckenbodenmuskulatur ausreichend zu aktiveren (sogar unbewusst), beim Tempomachen mir die Kraft dort aber ausgeht bzw. es schwieriger wird, dort die Muskeln zu mobilisieren. Würde mir da also gezieltes Beckenbodentraining helfen, was denkt ihr? Irgendwelche ähnlichen Erfahrungen?

Offline as1611

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #86 am: 30.06.2018, 13:45:08 »

@volle Blase
Was mich bei den letzten Wettrennen am meisten verwundert hat, war mein plötzlicher Harndrang. Im Training saufe ich sicher über eine Einheit verteilt mehr als einen Liter und habe keinerlei Probleme mit der Blase, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich langsamer unterwegs bin und Kraft genug habe, um die Beckenbodenmuskulatur ausreichend zu aktiveren (sogar unbewusst), beim Tempomachen mir die Kraft dort aber ausgeht bzw. es schwieriger wird, dort die Muskeln zu mobilisieren. Würde mir da also gezieltes Beckenbodentraining helfen, was denkt ihr? Irgendwelche ähnlichen Erfahrungen?


Ich weiß nicht, ob Du das vielleicht ohnehin schon machst, aber falls nicht, würde ich mal versuchen vor dem Start ein paar Stunden nichts zu trinken. Also wenn ein Lauf am Vormittag ist, würde ich da auch zum Frühstück nichts trinken. Und auch keinen Tee oder Kaffee (bzw. beim Kaffee maximal 1 Espresso zum munter werden).


Grund ist, dass man vor einem Wettkampf meistens ja verstärkt Kohlehydrate zu sich nimmt und diese binden Wasser, d.h. man ist vor dem Start sehr gut hydriert. Wenn man nun vor dem Rennen noch zusätzlich trinkt geht das meistens flott durch.  Es wird zwar in vielen Büchern und Internetbeiträgen empfohlen vor dem Start noch 1/2 Liter zu trinken, aber bei mir endet das zwangsläufig in den Büschen.


Wenn Du dann, je nach Länge des Rennens ca. nach 30 min. nach dem Start anfängst Flüssigkeit zu nehmen, verarbeitest Du diese gut und der Harndrang sollte ausbleiben.

Offline Juliaaa

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #87 am: 30.06.2018, 20:07:04 »

@volle Blase
Was mich bei den letzten Wettrennen am meisten verwundert hat, war mein plötzlicher Harndrang. Im Training saufe ich sicher über eine Einheit verteilt mehr als einen Liter und habe keinerlei Probleme mit der Blase, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich langsamer unterwegs bin und Kraft genug habe, um die Beckenbodenmuskulatur ausreichend zu aktiveren (sogar unbewusst), beim Tempomachen mir die Kraft dort aber ausgeht bzw. es schwieriger wird, dort die Muskeln zu mobilisieren. Würde mir da also gezieltes Beckenbodentraining helfen, was denkt ihr? Irgendwelche ähnlichen Erfahrungen?


Ich weiß nicht, ob Du das vielleicht ohnehin schon machst, aber falls nicht, würde ich mal versuchen vor dem Start ein paar Stunden nichts zu trinken. Also wenn ein Lauf am Vormittag ist, würde ich da auch zum Frühstück nichts trinken. Und auch keinen Tee oder Kaffee (bzw. beim Kaffee maximal 1 Espresso zum munter werden).


Grund ist, dass man vor einem Wettkampf meistens ja verstärkt Kohlehydrate zu sich nimmt und diese binden Wasser, d.h. man ist vor dem Start sehr gut hydriert. Wenn man nun vor dem Rennen noch zusätzlich trinkt geht das meistens flott durch.  Es wird zwar in vielen Büchern und Internetbeiträgen empfohlen vor dem Start noch 1/2 Liter zu trinken, aber bei mir endet das zwangsläufig in den Büschen.


Wenn Du dann, je nach Länge des Rennens ca. nach 30 min. nach dem Start anfängst Flüssigkeit zu nehmen, verarbeitest Du diese gut und der Harndrang sollte ausbleiben.


Ich les‘ ja immer wieder interessiert mit, hab mich aber bisher nicht an den Diskussionen beteiligt, weil ich einerseits JD nicht kenne und andererseits eh bei jedem Problem immer gleich viele hilfreiche Tipps kamen.  :)
Bei diesem Thema allerdings geb ich ausnahmsweise meinen Senf dazu, weil ich da einerseits nach zwei Geburten viel von meinen Physios gelernt habe und für Wettkämpfe eine für mich recht praktikable Vorgehensweise gefunden habe, die den Tipps von as1611 ziemlich entgegenläuft (musst halt überlegen, was für Dich praktikabler ist).


Aus meiner Sicht musst Du unterscheiden, ob der Harndrang zu Beginn des Wettkampfes eher ein physiologisches Problem ist oder nicht eher auf Nervosität vor dem Start zurückzuführen ist. Bei mir ist Letzteres definitiv der Fall. Ich trinke meist in der Früh (ca 2-3h vor dem Start) reichlich (ca 0,5-1 Liter). Dann trinke ich bis knapp vor dem Start nichts mehr (stell mich dafür öfters bei den Dixis an... :pfeifer: ). Ganz knapp vor dem Start dann trinke ich ein paar Schluck Wasser/Iso, damit bin ich ausreichend hydriert und hab trotzdem beim Start eine leere Blase.


Physiologische Ursachen (dh ein schwacher Beckenboden) würde sich eher dahingehend bemerkbar machen, dass Du beim Zielsprint oder Intervallen (oder auch Trampolinspringen, Lachen etc) Probleme hättest. Das würde sich aber gar nicht vorher durch Harndrang bemerkbar machen, sondern das würdest erst merken, wenn es „zu spät“ ist.


Ich glaub das Trinkthema vor dem Start ist halt ziemlich viel Ausprobieren, was geht, was Du brauchst, wie heiß es ist, wie knapp vor dem Start Du im Startblock stehst etc. Also trial and error. Viel Glück beim Austesten ;)

Offline Naturhexerl

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #88 am: 08.07.2018, 20:59:04 »
Aus meiner Sicht musst Du unterscheiden, ob der Harndrang zu Beginn des Wettkampfes eher ein physiologisches Problem ist oder nicht eher auf Nervosität vor dem Start zurückzuführen ist. Bei mir ist Letzteres definitiv der Fall. Ich trinke meist in der Früh (ca 2-3h vor dem Start) reichlich (ca 0,5-1 Liter). Dann trinke ich bis knapp vor dem Start nichts mehr (stell mich dafür öfters bei den Dixis an... :pfeifer: ). Ganz knapp vor dem Start dann trinke ich ein paar Schluck Wasser/Iso, damit bin ich ausreichend hydriert und hab trotzdem beim Start eine leere Blase.
Ich wollte auch Schreiben, dass sich dieser Harndrang hier eher nach einem psychischen als physischen anhört.
"Du gewinnst an Stärke, Mut und Selbstvertrauen durch jede Erfahrung bei der du der Gefahr wirklich ins Gesicht siehst. Du musst das tun, wovon du denkst, dass du es nicht tun kannst." - Eleanor Roosevelt

Offline Grünelaufsocke

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Antw:Grünesocke läuft
« Antwort #89 am: 12.07.2018, 12:40:37 »
Ich melde mich mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Ich konnte meine geplanten Wochenumfänge nicht einhalten, weil die Wadenbeschwerden nie zurückgingen. Kurzzeitig wurden sie besser, doch im Grunde waren sie immer da. Schlussendlich bin ich zum Orthopäden, denn das waren in ihrer Hartnäckigkeit und punktueller Konzentration mehr als Muskelkatersymptome. Der stellte mir die Diagnose Senkspreizfuß, die mich ein bisschen sprachlos macht, weil ich doch schon bei mehreren Laufanalysen war und das nie ein Thema war. Erklärung vom Arzt, dass die Sehne nun überlastet ist und durch den gesteigerten Laufumfang, sich diese Fehlstellung bemerkbar macht. Ermüdungsbruch schließt er aus, Röntgen wurde aber trotzdem gemacht. Alle Erklärungen bzgl. meiner einzelnen Beschwerden (beidseitig, von unten nach oben innen wandernd, Besserung bei schnellen Einheiten) klingen schlüssig und lassen sich scheinbar auf die Fehlstellung zurückführen. Ich bin wenig davon angetan, dass ich nun mit Sporteinlagen (beim Sport) herumlaufen muss und hoffe, dass das nicht der Beginn eines ewigen Herumprobierens ist. Wenn das die Lösung auf das Hickhack der letzten Wochen ist, ok, aber momentan bin ich Einlagen noch skeptisch eingestellt. Weiters wurde mir von Asphaltlaufen abgeraten (jetzt heißts, neue Laufrouten rauszukramen), ich solle VOR dem Laufen dehnen und nachher eher so 1-2 Stunden später, das Ganze mit Wärme behandeln. Tja ich bin gespannt, wie es weitergeht, ob die Eingewöhnungsphase mit den Einlagen lange dauern wird und wann ich wieder laufen kann. Nächsten Donnerstag bekomme ich sie, bis dahin schaue ich mich anderwärtig um, hau mich aufs Rad, gehe schwimmen, weiß der Kuckuck was. Ok die gemischten Gefühle sind jetzt eindeutig in miese Stimmung übergeschlagen.  ::)
Im Überblick meine letzten gelaufenen Meter.


Woche 15
45 km
Mo 1h Rückentraining, 1h Pilates
DI 10,9 km P = 6'31''
MI nix
DO 15 km P = 6'24''
FR ca 9 km P = ca 6'30, 1 km P = 5'02'', 1 km P = 4'38'' - Geplant wären hier mindestens 5 Intervalle gewesen, hatte aber an dem und an dem Tag davor Kopfweh, das beim Intervall in Schwindel übergegangen ist. Bin stattdessen ins Auslaufen übergangen.
SA & SO wäre der lange Lauf geplant gewesen, doch ich war mit Feilschen mit meinen Waden beschäftigt. "Wenn der Kilometer noch gut geht, hängen wir noch einen an und wenn das klappt, noch einer. Kommt, ist doch gar nicht so schwer." Im Endeffekt sind es je 3 und 4 km in einer P um die 6'30'' geworden. Mehr war einfach nicht drinnen. Sonntags wäre der Notfallplan gewesen, die 30 km aufzusplitten in 3 10 km, aber da die 4 sich schon so anfühlten, als wären meine Beine aus Zement und warteten nur darauf, dass sie auseinandersprengten, ließ ich es.

Woche 14
55.9 km
MO 1h Rückentraining, 1h Pilates und im Anschluss 28 km P = 6'35'', km 3 & 4 von Hopserlauf durchsetzt, nach 23 km Klopause, angepeilt wären die 31 km, doch gemessen an meiner Verfassung erschienen mir die fehlenden 3 km den Kampf nicht wert. Ich habe mich schon lange nicht mehr so kaputt nach einem Lauf gefühlt. Das letzte Mal vll 2014, als ich "unabsichtlich" 24 km beim Rotennasenlauf lief und die zwei Tage nach noch jeden einzelnen Muskel nabelabwärts spürte. Diesmal war mir nur direkt nach dem Lauf jeder Muskel sehr bewusst.
DI nix
MI 6,5 km P = 6'10''
5 km P = 9'27'' mit Freundin, inkl. ABC (Hopserlauf, Überkreuzlaufen) und ein paar kurze Barfußeinlagen. In dem langsamen Tempo habe ich mal den Vorfußlauf probiert bzw. er ergab sich von allein und da waren die Beschwerden weg.
7 km P = 6'31''
DO nix
Fr nix
SA 7 km um die 6'30'', wieder (harte) Intervalle geplant, und wieder nur 2 km zu 4'48'' & 4'46'' durchgezogen, weil der Schwindel mich wieder ergriffen hat. Am Wetter lag es diesmal nicht und auch ess- und trinktechnisch war ich gut versorgt. An das Tempo muss ich mich auf jeden Fall noch gewöhnen, vielleicht liegt es an der Atemtechnik, dass ich mit der Luft nicht auskomme, aber Seitenstechen habe ich nicht. Der Puls ist mit 85% und 83% auch noch im grünen Bereich.
SO nix


Woche 13
MO 4,2 km P= 6'23'' - Hätte ein langer Lauf werden sollen, aber hier wurde mir bewusst, dass da wirklich was im Busch ist und ein einfaches "Beine hoch" nicht helfen würde.

Jetzt meine Frage in die Runde: Wer hat Erfahrung mit Senkspreizfüßen und kennt außer Einlagen Mittel, um sie "aufzubauen"?

@volle Blase
Ich meide Kaffee am Morgen vor einem Lauf wie die Pest, weil er meinen Körper zu einer tickenden Zeitbombe macht. An dem Tag des Rennens hatte ich tatsächlich fast einen halben Liter Kamillentee (3h vorher) getrunken, weil ich Halsweh hatte und befürchtete etwas auszubrüten. Tatsächlich warens dann doch nur wieder die Pollen (wie war das, ich nehme jedes Fettnäpfchen mit, das es gibt...?).
Das Problem ist aber definitiv kein (rein) psychisches. Meine Blase ist voll. Es kann sein, dass die Nervosität mir vormacht, dass sie voller ist, als es der Fall ist. Ich habe das jetzt beim letzten (Versuch des) langen Lauf(s) gemerkt, wo ich extra aus Wien rausgefahren bin, um wieder reinzulaufen. Die ersten Klomöglichkeiten wären erst irgendwo bei Km 20 gewesen, prompt fühlte sich die Blase voller sein. Ich war aber auch gut hydriert, weil genauso wenig Wasserstellen auf der Strecke zur Verfügung gestanden wären. Wahrscheinlich muss ich wirklich lernen, weniger zu trinken und der Angst "zu verdursten" nicht nachtgeben.  ;D