Autor Thema: "Plogging" eigentlich nix Neues, aber eine gute Sache  (Gelesen 185 mal)

Offline Ulrich

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So mancher von uns macht das ja eh. Findet man eine Dose im Wald, ein Gel-Packerl oder sonst was unverrottbares, schmeißt man es in den nächsten Behälter.
Jetzt wird das plötzlich zum offiziellen" Trend.... Gut so.https://wien.orf.at/news/stories/2973635/
Weil 42 die Antwort ist

Offline dogrun

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Antw:"Plogging" eigentlich nix Neues, aber eine gute Sache
« Antwort #1 am: 16.04.2019, 09:13:12 »
Bin beinahe jedes Mal im Wald am "ploggen" :D. Rauf zur Rudolfshöhe find ich fast immer was.

JM und ich haben vor 2 Jahren komplett rund um den Lainzer Tiergarten "geplogged", also den Mist aufgesammelt.

Auf Facebook gibt es den "Trend" auch schon länger. Find es gut dass sich hier was tut.

Viel wichtiger wäre aber den Leuten ins Bewusstsein zu hämmern, dass sie ihren Mist den sie mit in die Natur nehmen auch wieder mitnehmen müssen.
Sonst kannst ploggen was du willst, einer kommt hinter dir nach und schmeißt schon wieder was weg.
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Offline shiloh

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Antw:"Plogging" eigentlich nix Neues, aber eine gute Sache
« Antwort #2 am: 16.04.2019, 22:37:26 »
da fällt mir die lange Radausfahrt letzte Woche ein: am Ortsende eines Dorfes westlich von Hollabrunn ein großes Holzschild mit der Frage "WARUM?" und darunter hat jemand Müll aufgehängt, der offenbar im Straßengraben oder seinem Garten gelandet ist wie Dosen, Plastikflaschen, etc.
Ich glaube nicht mehr an Bewußtseinsbildung und härtere Strafen ändern auch nix, da der Verursacher meist unbekannt bleibt.
Abhilfe schaffen gegen die Vermüllung der Welt würde wohl nur ein Pfandsystem für jeglichen Verpackungsmüll, aber das können wir unserer lieben heiligen Wirtschaft nicht antun, weil die Konsumenten dann vielleicht bewußter einkaufen werden und das wäre für das ach so wichtige Wirtschaftswachstum kontraproduktiv.
It`s good to have an end to journey toward, but it`s the journey that matters, in the end. (Ernest Hemingway)

Offline Ulrich

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Antw:"Plogging" eigentlich nix Neues, aber eine gute Sache
« Antwort #3 am: 17.04.2019, 09:12:41 »
da fällt mir die lange Radausfahrt letzte Woche ein: am Ortsende eines Dorfes westlich von Hollabrunn ein großes Holzschild mit der Frage "WARUM?" und darunter hat jemand Müll aufgehängt, der offenbar im Straßengraben oder seinem Garten gelandet ist wie Dosen, Plastikflaschen, etc.
Ich glaube nicht mehr an Bewußtseinsbildung und härtere Strafen ändern auch nix, da der Verursacher meist unbekannt bleibt.
Abhilfe schaffen gegen die Vermüllung der Welt würde wohl nur ein Pfandsystem für jeglichen Verpackungsmüll, aber das können wir unserer lieben heiligen Wirtschaft nicht antun, weil die Konsumenten dann vielleicht bewußter einkaufen werden und das wäre für das ach so wichtige Wirtschaftswachstum kontraproduktiv.
Da hast Du natürlich völlig recht! Gesamtabhilfe schaffen könnte man nur mit Großkonzepten. Darauf mag ich aber ehrlich gesagt nicht warten. Ich möcht der nächsten Generation die Hand geben und ihnen dabei auch in die Augen schauen können. Jeder kleine Beitrag dafür soll mir recht sein. Und wenns nur die Rotbullendose im Wald ist, oder die Plastikfolie auf der Donauinsel, die ich mitnehme. Wenn ich was durch´s Laufen lerne..., dann, dass die kleinen Schritte wichtig sind.
Weil 42 die Antwort ist