Autor Thema: nycm-peter stellt sich vor  (Gelesen 1810 mal)

Offline AppleCakeRunner

  • **
  • Beiträge: 320
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #15 am: 08.11.2019, 07:34:23 »
Hallo Peter, na deine Mailrückmeldung ging ja wirklich schnell! Freue mich, dass du im Forum jetzt aktiv vertreten bist. Da können wir von deinen Meldungen sicher noch einiges lernen.
Kannst du uns in kurzen Worten schildern, mit welchen Voraussetzungen und mit welcher Trainingslogik man soviele Marathons mit Sub 3 schafft? Ein für mich galaktische Vorstellung.

Offline nycm-peter

  • *
  • Beiträge: 20
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #16 am: 08.11.2019, 19:47:54 »
Ich weiß nicht, ob ich eine befriedigende Antwort geben kann. Ich habe mich zwar über die Jahre viel mit Plänen beschäftigt, mache jetzt aber nur mehr das, wovon ich glaube, das es mir nützt.
Allgemeine Hinweise zu meiner Situation:
  • Um sicher unter 3 Stunden zu bleiben, plane ich 21 Minuten für 5 Kilometer (4:12); das ist für mich einfach und leicht zu merken.
  • Ich bin auf den Unterdistanzen nicht so stark, wie auf den langen Strecken (5km ca. 18:30, 10 km ca. 38:30; bei meinem Marathontempo müsste ich eigentlich schneller sein!). Ein ganz schnelles Tempo schaffe ich also nicht mehr, aber ich habe viel an meiner Tempohärte gearbeitet und das tut mir insgesamt sehr gut.
  • Ich trainiere nicht nach der Pulsuhr (von dem halte ich genau nichts), sondern betrachte die Pulswerte nur nach dem Training, um zu sehen wo ich ungefähr liege. Einen Marathon laufe ich aktuell mit 128-135 Puls.
  • Die nachstehenden Tempoangaben klingen etwas "unrund", haben aber damit zu tun, dass ich in Schönbrunn auf einer 2,5 km Runde trainiere und auch da wieder einfach zu merkende Rundenzeiten verwenden kann.
Mein aktueller Plan für einen Marathon erstreckt sich über 10 Wochen.
  • Ich laufe jeden Tag und @ 105 km pro Woche. Ich bin da sehr konsequent, abgesehen von Krankheit oder Verletzung, gib es keine Ausreden.
  • Jede Woche gibt es ein Intervalltraining (z.B. 5 x 1 km, 4 x 2 km, 3 x 5 km; das Tempo liegt aktuell zwischen 3:54 und 4:12), sowie einen Tempodauerlauf über 10 bis12 km (mit 4:30 bis 4:18).
  • Am Sonntag einen langen Lauf zwischen 30 und 35 Kilometer; entweder mit einem gleichbleibenden Tempo von 4:48 bis 5:06, oder mit als Crescendo mit einer Steigerung alle 12 km, oder mit mit schnellen 10 km zum Schluss. Diese Einheiten sind mir früher immer sehr schwer gefallen, jetzt (auch dank meiner Tempohärte) kann ich sie gut laufen.
  • Ich mache in diesen 10 Wochen 3 Wettkämpfe, 2 x über 10 km (38:30) und 1 x einen Halbmarathon (<1:24).
Es war jetzt wieder eine interessante Erfahrung, dass man auch in kurzer Zeit 2 Marathons schnell laufen kann. Vor New York bin ich in Berlin ebenfalls 2:55 gelaufen. Ich habe mich dann die erste Woche nach Berlin zurückgehalten, dannach aber wieder konsequent trainiert (allerdings keine Rennen mehr bestritten). Ich habe das schon mal mit Tokyo und Boston gemacht, bzw. mit Boston und Wings for Life; spannend das das funktioniert.
Was jetzt so easy klingt, war natürlich nicht immer so. Ich habe für meinen ersten Marathon etwas über 4 Stunden gebraucht (in New York, allerdings noch mit einer Bruttozeit) und nur langsame Fortschritte gemacht. Ich habe erst mit 40 Jahren begonnen und bin erst mit knapp 55 Jahren - auf meiner Leistungsebene - gut geworden. ich meine damit, dass auch in späteren Jahren noch sehr viel möglich ist, aber natürlich ist alles auch eine Frage der persönlichen Prioritäten.
Ich hoffe niemand gelangweilt zu haben!
Liebe Grüße, Peter

Offline shiloh

  • ***
  • Beiträge: 580
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #17 am: 08.11.2019, 20:28:14 »
@nycm-peter: Wir haben beide die gleiche Marathon-PB, nur bin ich die mit 10 Lebensjahren weniger als du gelaufen. Derzeit ist Laufen bei mir eher "just for fun" (und funny ist es deshalb eher nicht so) und bin froh, wenn ich bei Marathons unter 3h30 bleiben kann. Aber wenn ich deine Worte lese, juckt`s mich gleich wieder, doch noch irgendwann was Schnelleres zu laufen. Respekt jedenfalls vor deiner Konsequenz, ohne Pulsmesser und auch Trainingsberatung, quasi auch als Tritt in den Hintern, geht`s bei mir nicht. LG Harald
It`s good to have an end to journey toward, but it`s the journey that matters, in the end. (Ernest Hemingway)

Offline AppleCakeRunner

  • **
  • Beiträge: 320
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #18 am: 08.11.2019, 20:36:38 »

Ehrlich gesagt, sind deine Ausführungen unglaublich spannend und informativ. Wer sich dabei langweilt ist - höflich ausgedrückt - selber schuld. Was ich für mich auf alle Fälle da deutlich heraus lese, dass wir ungefähr den gleichen Startzeitpunkt haben; damit meine ich das "ernsthafte Laufen mit rund 41 Jahren zu beginnen. Du läufst zwar drei Qualitätsläufe pro Woche aber eben auf einer ganz anderen Ebene; da bin ich noch weit entfernt davon. Für mich nehme ich mir da mal mit, dass ich meinen Wochenumfang doch deutlich steigern werd müssen, wenn ich meine Premierenmarathon-Zeit von 4:14 in Linz deutlich unterbieten möchte. Mit im Schnitt 58,2 Kilometer die letzten 10 Wochen vor dem Marathon gewinnt man offensichtlich nicht mal einen Pappbecher. Unglaublich direkt hart und brutal aber wenn ich besser sein möchte, dann ist die Zielrichtung vorgegeben.
Gut, dass ich heute schon mein Krafttraining und meinen Dauerlauf absolviert habe, sonst hätte ich gleich noch ein schlechteres Lauf-Gewissen.

Offline AppleCakeRunner

  • **
  • Beiträge: 320
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #19 am: 08.11.2019, 20:39:45 »
@nycm-peter: Wir haben beide die gleiche Marathon-PB, nur bin ich die mit 10 Lebensjahren weniger als du gelaufen. Derzeit ist Laufen bei mir eher "just for fun" (und funny ist es deshalb eher nicht so) und bin froh, wenn ich bei Marathons unter 3h30 bleiben kann. Aber wenn ich deine Worte lese, juckt`s mich gleich wieder, doch noch irgendwann was Schnelleres zu laufen. Respekt jedenfalls vor deiner Konsequenz, ohne Pulsmesser und auch Trainingsberatung, quasi auch als Tritt in den Hintern, geht`s bei mir nicht. LG Harald

Ich schaue zwar nicht dauernd auf den Pulsmesser, er muss dann aber doch ein unglaubliches Körpergefühl haben. Hut-Ab!

Offline Anna

  • ****
  • Beiträge: 1.522
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #20 am: 09.11.2019, 12:19:51 »
Herzlich willkommen Peter! Damit ist zusätzlich zur Schönbrunn-Realität auch  in der virtuellen Welt eine Begegnung möglich. :running: Deine 10-Wochen-Vorbereitung sieht vergleichsweise einfach aus, ist aber dadurch jedenfalls und nicht zuletzt durch die Tatsache, dass du bei Bedarf auf deine vielfachen Erfahrungswerte zugreifen kannst, sehr sophisticated.

Offline JM

  • *****
  • Beiträge: 13.174
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #21 am: 09.11.2019, 12:23:44 »
Ich hoffe niemand gelangweilt zu haben!

Sicher nicht hier in diesem Forum. Hier sind alle gierig auf Laufstories und Traininsstrategien.
When your life flashes before your eyes, make sure you’ve got plenty to watch

Offline Ulrich

  • Forumsurgestein
  • ******
  • Beiträge: 9.691
    • Profil anzeigen
    • mediation-wanderer
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #22 am: 09.11.2019, 12:30:00 »
Ich hoffe niemand gelangweilt zu haben!

Sicher nicht hier in diesem Forum. Hier sind alle gierig auf Laustories und Traininsstrategien.
Ich hab hier noch keine einzige Lau-Story gelesen. Alle sprühen vor Energie und / oder Faszination
Weil 42 die Antwort ist und 130 der Sinn

Offline JM

  • *****
  • Beiträge: 13.174
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #23 am: 09.11.2019, 12:38:00 »
Ich hoffe niemand gelangweilt zu haben!

Sicher nicht hier in diesem Forum. Hier sind alle gierig auf Laustories und Traininsstrategien.
Ich hab hier noch keine einzige Lau-Story gelesen. Alle sprühen vor Energie und / oder Faszination
alle Stories gibt´s für lau
When your life flashes before your eyes, make sure you’ve got plenty to watch

Offline JM

  • *****
  • Beiträge: 13.174
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #24 am: 09.11.2019, 13:31:22 »
Meine eigene sub3 Historie beschränkt sich ja auf 11x beim VCM, selbiges bei allen Top6 Marathons geschafft zu haben, ist schon außergewöhnlich :applaus_klatsch:
Noch dazu alle mit über 60
Vielleicht Motivation für dich, deine Wette mit Bani einzulösen ?  :o 8)
When your life flashes before your eyes, make sure you’ve got plenty to watch

Offline Ulrich

  • Forumsurgestein
  • ******
  • Beiträge: 9.691
    • Profil anzeigen
    • mediation-wanderer
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #25 am: 09.11.2019, 15:25:04 »
@nycmpeter
Willkommen auch von mirDu bist für uns alle, die wir keine 20 mehr sind eine tolle Motivation. Danke dafür
Weil 42 die Antwort ist und 130 der Sinn

Offline cbendl

  • Königin des Rennsteigs Forumsmeisterin 2010, 2011, 2012, 2014, 2018
  • ******
  • Beiträge: 6.159
    • Profil anzeigen
    • Laufgemeinschaft Wien
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #26 am: 09.11.2019, 15:48:03 »
  • Ich bin auf den Unterdistanzen nicht so stark, wie auf den langen Strecken (5km ca. 18:30, 10 km ca. 38:30; bei meinem Marathontempo müsste ich eigentlich schneller sein!). Ein ganz schnelles Tempo schaffe ich also nicht mehr, aber ich habe viel an meiner Tempohärte gearbeitet und das tut mir insgesamt sehr gut.
...
  • Ich laufe jeden Tag und @ 105 km pro Woche. Ich bin da sehr konsequent, abgesehen von Krankheit oder Verletzung, gib es keine Ausreden.
  • Jede Woche gibt es ein Intervalltraining (z.B. 5 x 1 km, 4 x 2 km, 3 x 5 km; das Tempo liegt aktuell zwischen 3:54 und 4:12), sowie einen Tempodauerlauf über 10 bis12 km (mit 4:30 bis 4:18).
  • Am Sonntag einen langen Lauf zwischen 30 und 35 Kilometer; entweder mit einem gleichbleibenden Tempo von 4:48 bis 5:06, oder mit als Crescendo mit einer Steigerung alle 12 km, oder mit mit schnellen 10 km zum Schluss. Diese Einheiten sind mir früher immer sehr schwer gefallen, jetzt (auch dank meiner Tempohärte) kann ich sie gut laufen.
  • Ich mache in diesen 10 Wochen 3 Wettkämpfe, 2 x über 10 km (38:30) und 1 x einen Halbmarathon (<1:24).
Es war jetzt wieder eine interessante Erfahrung, dass man auch in kurzer Zeit 2 Marathons schnell laufen kann. Vor New York bin ich in Berlin ebenfalls 2:55 gelaufen. Ich habe mich dann die erste Woche nach Berlin zurückgehalten, dannach aber wieder konsequent trainiert (allerdings keine Rennen mehr bestritten). Ich habe das schon mal mit Tokyo und Boston gemacht, bzw. mit Boston und Wings for Life; spannend das das funktioniert.

Super interessant, was du da schreibat. Interessant auch die sehr unterschiedliche Herangehensweise, obwohl wir ein halbweg ähnliches Niveau haben.Für mich wäre täglich laufen Gift. Ob ich wieder mal so stabil werde, um Wochen über 100 km zu verkraften, werde ich erst sehen. Für das, was ich derzeit mache, reichen aber auch meine niedrigeren Umfänge. D.h. Marathon letztes Jahr 2:56 mit Wochenumfängen von nichtmal 55 km/Wochen (über 18 Wochen). War nicht so geplant, aber (aus nicht-orthopädischen) Gründen nicht anders möglich, und hat letztendlich auch gut funktioniert.Ohne (viel) Alternativtraining ginge bei mir gar nichts.
Wo ich auch bei mir einen Schlüssel zum Erfolg sehe ist die Tempohärte. Wechseltempo (M-Pace + HM-Pace oder M + 10er) ist (für mich) ein großartiger Weg, dass einem Marathontempo irgendwenn echt gemütlich vorkommt.
Und im Wettkampf ist Einteilung und Tempo-Gefühl alles (und da bist du ja auch ein Meister)! Wenn man das richtige Tempo erwischt, geht der Rest von selbst. Ich hab da allerdings wohl auch Glück, das ist mir schon als bloody greenhorn bei meinem ersten Marathon (und damals ging es "nur" um die sub-4) schon gut gelungen, das fällt mir, wenn ich "mit Kopf" laufe anscheinend relativ leicht.
hippocampus abdominalis

Offline nycm-peter

  • *
  • Beiträge: 20
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #27 am: 09.11.2019, 16:08:16 »
Herzlich willkommen Peter! Damit ist zusätzlich zur Schönbrunn-Realität auch  in der virtuellen Welt eine Begegnung möglich. :running: Deine 10-Wochen-Vorbereitung sieht vergleichsweise einfach aus, ist aber dadurch jedenfalls und nicht zuletzt durch die Tatsache, dass du bei Bedarf auf deine vielfachen Erfahrungswerte zugreifen kannst, sehr sophisticated.
Servus Anna, freut mich sehr! Genau deswegen fühle ich mich wahrscheinlich so wohl damit. Aber natürlich führen viele Wege zum Ziel.

Offline nycm-peter

  • *
  • Beiträge: 20
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #28 am: 09.11.2019, 16:17:45 »
  • Ich bin auf den Unterdistanzen nicht so stark, wie auf den langen Strecken (5km ca. 18:30, 10 km ca. 38:30; bei meinem Marathontempo müsste ich eigentlich schneller sein!). Ein ganz schnelles Tempo schaffe ich also nicht mehr, aber ich habe viel an meiner Tempohärte gearbeitet und das tut mir insgesamt sehr gut.
...
  • Ich laufe jeden Tag und @ 105 km pro Woche. Ich bin da sehr konsequent, abgesehen von Krankheit oder Verletzung, gib es keine Ausreden.
  • Jede Woche gibt es ein Intervalltraining (z.B. 5 x 1 km, 4 x 2 km, 3 x 5 km; das Tempo liegt aktuell zwischen 3:54 und 4:12), sowie einen Tempodauerlauf über 10 bis12 km (mit 4:30 bis 4:18).
  • Am Sonntag einen langen Lauf zwischen 30 und 35 Kilometer; entweder mit einem gleichbleibenden Tempo von 4:48 bis 5:06, oder mit als Crescendo mit einer Steigerung alle 12 km, oder mit mit schnellen 10 km zum Schluss. Diese Einheiten sind mir früher immer sehr schwer gefallen, jetzt (auch dank meiner Tempohärte) kann ich sie gut laufen.
  • Ich mache in diesen 10 Wochen 3 Wettkämpfe, 2 x über 10 km (38:30) und 1 x einen Halbmarathon (<1:24).
Es war jetzt wieder eine interessante Erfahrung, dass man auch in kurzer Zeit 2 Marathons schnell laufen kann. Vor New York bin ich in Berlin ebenfalls 2:55 gelaufen. Ich habe mich dann die erste Woche nach Berlin zurückgehalten, dannach aber wieder konsequent trainiert (allerdings keine Rennen mehr bestritten). Ich habe das schon mal mit Tokyo und Boston gemacht, bzw. mit Boston und Wings for Life; spannend das das funktioniert.

Super interessant, was du da schreibat. Interessant auch die sehr unterschiedliche Herangehensweise, obwohl wir ein halbweg ähnliches Niveau haben.Für mich wäre täglich laufen Gift. Ob ich wieder mal so stabil werde, um Wochen über 100 km zu verkraften, werde ich erst sehen. Für das, was ich derzeit mache, reichen aber auch meine niedrigeren Umfänge. D.h. Marathon letztes Jahr 2:56 mit Wochenumfängen von nichtmal 55 km/Wochen (über 18 Wochen). War nicht so geplant, aber (aus nicht-orthopädischen) Gründen nicht anders möglich, und hat letztendlich auch gut funktioniert.Ohne (viel) Alternativtraining ginge bei mir gar nichts.
Wo ich auch bei mir einen Schlüssel zum Erfolg sehe ist die Tempohärte. Wechseltempo (M-Pace + HM-Pace oder M + 10er) ist (für mich) ein großartiger Weg, dass einem Marathontempo irgendwenn echt gemütlich vorkommt.
Und im Wettkampf ist Einteilung und Tempo-Gefühl alles (und da bist du ja auch ein Meister)! Wenn man das richtige Tempo erwischt, geht der Rest von selbst. Ich hab da allerdings wohl auch Glück, das ist mir schon als bloody greenhorn bei meinem ersten Marathon (und damals ging es "nur" um die sub-4) schon gut gelungen, das fällt mir, wenn ich "mit Kopf" laufe anscheinend relativ leicht.
Hallo Carola!Was das richtige Tempo betrifft, kann ich dir nur zustimmen. Ich bin jetzt in Berlin und in New York einen negativen Split gelaufen und es hat sich angefühlt als ob ich "fliege". Der Berlin-Marathon stellt jetzt auch interessante Analysen zur Verfügung; z.B. habe ich im zweiten Halbmarathon über 750 Läufer*innen überholt und die sind natürlich alle aus meinem Startblock gestartet. Da seht man gut was es ausmacht, wenn man sein Tempo halten bzw. leicht steigern kann.Und was deinen Leistungslevel betrifft ist für mich völlig klar, dass deine schnellsten Zeiten erst noch kommen, dein Potenzial gibt wahnsinning viel her; g'sund und verletzungsfrei muss halt bleiben!

Offline nycm-peter

  • *
  • Beiträge: 20
    • Profil anzeigen
Antw:nycm-peter stellt sich vor
« Antwort #29 am: 09.11.2019, 16:26:22 »
@nycmpeter
Willkommen auch von mirDu bist für uns alle, die wir keine 20 mehr sind eine tolle Motivation. Danke dafür
Hallo Ulrich!Besten Dank für deine freundlichen und motivierenden Worte! Und isngeheim hoffe ich ja, dass mein "biologisches" Alter etwas niedriger ist, als jendes, das in meiner Geburtsurkunde steht. Ich wünsche Dir viel Spaß!