Autor Thema: Barbaras Laufblog  (Gelesen 60037 mal)

Offline Barbara

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« Antwort #705 am: 17.01.2019, 14:28:18 »
Ostern ist rasch da ;)

Wie lange sind deine langen? Machst du da die gleiche Vorbereitung wie bei einem normalen M nur mit mehr Hügeltrainings?
Na, so rasch auch wieder nicht... ich hab noch drei Trainingsblöcke vor mir.
Sandrina Illes schreibt meine Trainingspläne, in jenen Fällen, wo "wir" eine ausreichend lange Vorbereitungszeit hatten und nicht wegen gröberer Verletzungen viele Abstriche machen mussten, ging es mir beim Bewerb immer gut. Also ich hab volles Vertrauen dass ich sehr gut vorbereitet am Start vom Two Oceans stehen werde.

Ein Mal pro Woche Intervalltraining gibt es immer, egal für welchen Bewerb ich mich vorbereite. Im Moment ist es spezifisch auf die 10km Distanz ausgerichtet, weil ich beim Laufopening im  März eine gute Zeit auf 10km laufen möchte. Also gut für mich, was unter 50 min wäre.

Hügelige lange Läufe gibt es  immer, auch bei der Marathonvorbereitung, nur die letzten 6 langen Läufe sind im Flachen, wenn der Bewerb flach ist. Jetzt sind die langen Läufe alle im Hügeligen, wobei ich das erste Drittel flach laufe und dann ins Hügelige (zB 2xKahlenberg) wechsle.

Insgesamt mache ich jetzt in den Belastungswochen vier Laufeinheiten und  1x Krafttraining pro Woche, wobei ab nun nur mehr ein Lauf pro Woche flach ist, eben das Intervalltraining.  Wenn es muskulär zu viel für mich wird, wird eine Einheit durch Radfahren ersetzt.
Im Moment bin ich bei den langen Läufen bei 20 km, Ende Februar sollten es 30 km sein. Die Wochenkm sind unter 60km.

Schon ein ziemlich anspruchsvolles Training. Aber wenn das Training hart ist, ist der Bewerb schön.

 




Offline Josefstädter

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« Antwort #706 am: 18.01.2019, 02:18:53 »
 :applaus_klatsch: Das liest sich richtig gut. Viel Erfolg im Training!
Komfortzonenläufer.
Wienerwaldlauf 25.8.2019     Absolut Moskau Marathon 22.9.2019    Rundumadum Ganze G'schicht 2.11.2019

Offline KITTY

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Antw:Barbaras Laufblog
« Antwort #707 am: 18.01.2019, 20:02:05 »
Ostern ist rasch da ;)

Wie lange sind deine langen? Machst du da die gleiche Vorbereitung wie bei einem normalen M nur mit mehr Hügeltrainings?
Na, so rasch auch wieder nicht... ich hab noch drei Trainingsblöcke vor mir.
Sandrina Illes schreibt meine Trainingspläne, in jenen Fällen, wo "wir" eine ausreichend lange Vorbereitungszeit hatten und nicht wegen gröberer Verletzungen viele Abstriche machen mussten, ging es mir beim Bewerb immer gut. Also ich hab volles Vertrauen dass ich sehr gut vorbereitet am Start vom Two Oceans stehen werde.

Ein Mal pro Woche Intervalltraining gibt es immer, egal für welchen Bewerb ich mich vorbereite. Im Moment ist es spezifisch auf die 10km Distanz ausgerichtet, weil ich beim Laufopening im  März eine gute Zeit auf 10km laufen möchte. Also gut für mich, was unter 50 min wäre.

Hügelige lange Läufe gibt es  immer, auch bei der Marathonvorbereitung, nur die letzten 6 langen Läufe sind im Flachen, wenn der Bewerb flach ist. Jetzt sind die langen Läufe alle im Hügeligen, wobei ich das erste Drittel flach laufe und dann ins Hügelige (zB 2xKahlenberg) wechsle.

Insgesamt mache ich jetzt in den Belastungswochen vier Laufeinheiten und  1x Krafttraining pro Woche, wobei ab nun nur mehr ein Lauf pro Woche flach ist, eben das Intervalltraining.  Wenn es muskulär zu viel für mich wird, wird eine Einheit durch Radfahren ersetzt.
Im Moment bin ich bei den langen Läufen bei 20 km, Ende Februar sollten es 30 km sein. Die Wochenkm sind unter 60km.

Schon ein ziemlich anspruchsvolles Training. Aber wenn das Training hart ist, ist der Bewerb schön.
Interessant wie du dein Training gestaltest. Halte uns auf dem laufenden.
lg
peter

Offline Barbara

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« Antwort #708 am: 13.02.2019, 12:01:14 »
Ich hab nun schon seit drei Wochen Laufpause  :'(
Vor drei Wochen bei einem lockeren flachen Lauf urplötzlich aus heiterem Himmel ein Stich im Bereich Sprunggelenk (vorne, eher Innenseite des Fußgelenkes) verspürt, der wieder verging. Ich bin dann noch 10 km weiter gelaufen, Stiche sind während des Laufes gekommen und in Gehpause wieder vergangen... Am nächsten Tag schon ziemlich Aua, ausgelöst durch kurz auf einem Fuß am Fußballen stehend, aber eben nur einen Tag lang. Seither kommt stechender Schmerz, wenn ich zu laufen beginne (und es dann rasch sein lasse). Vorgestern am Laufband gleich zu Beginn ein stechender Schmerz, während des (zügigen) Laufes (15min) nix, danach mehrere Stiche und bleibendes geringes Aua, das am nächsten Morgen wieder vorbei war. Über Nacht hab ich Retterspitz Wickel gemacht. 
Im Alltag hatte ich anfangs manchmal einen stechenden Schmerz, wenn ich über Stiegen gegangen bin. Ich kann absolut schmerzfrei springen (jumping jack), anfersen, Ausfallschritt, gehen, aber offensichtlich macht der Abdruck beim Vorwärtslaufen Probleme. Es ist nichts geschwollen.
Heilmasseur, zu dem ich  mind 1x pro Woche gehe, konnte bisher nicht wirklich helfen, er schließt Sehnenproblem aus. Bei Physio (Angelika) war ich 1x, ich hatte nicht den  Eindruck,  dass mich das weiter bringt sondern nur viel Geld kostet. Röntgen des Sprunggelenkes war unauffällig.

Ideen???

Ich werde nun noch mehr den Fußbereich dehnen und Wickel mit Retterspitz (hilft es nicht, schadet es nicht) machen. Ich gehe im Moment in viele Fitnessstunden mit Kräftigungsübungen und sitze oft am Ergometer. Aber langsam werde ich in Hinblick auf Two Oceans nervös. Nur mit Radfahren werde ich  mich da wohl nicht ausreichend vorbereiten können, um das Limit (56 km in 7h)  zu schaffen. "Laufen hilft" in zwei Wochen kann ich vermutlich vergessen  :(
 


Offline Pizzipeter

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« Antwort #709 am: 13.02.2019, 12:37:14 »
auweh...ich habs mir eh schon gedacht, nachdem du keine Läufe auf Strava hochlädst, sondern andere Sachen...

Ideen hab ich keine - eine Blockade vielleicht? Ich geh in so einem Fall zu meiner Osteopathin - bis dato konnte sie mir fast immer helfen...

Dass du ein bisschen nervös wirst wegen 2 Ocean versteh ich - Ergometer ist auf jeden Fall sehr gut, damit die Ausdauer erhalten bleibt - gute Besserung!
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Offline JM

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« Antwort #710 am: 13.02.2019, 19:10:06 »
Keine wirkliche Idee. Vor allem, nachdem du eh schon bei den bekannten Expert(inn)en warst.
Ich hatte aber mal ähnliche Symptome  die fast von selber wieder verschwunden sind. Das war damals vor, während und nach dem Xreid in Norwegen.
Mir hat eine Übung aus dem Chi-Running Buch geholfen. Kniekreisen - in Kreisform und in Achterform. Das hat das Problem für mich gelöst. Lema hat die Übung übrigens auch mit uns gemacht  :)
Ich rede mir ein amateuerhaft bildlich so ein, dass ein Nerv irgendwo verschoben war (geht das überhaupt ?) und dass der durch die Übung freigespielt wurde. Hauptsache es hat geholfen.
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Offline Ulrich

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« Antwort #711 am: 13.02.2019, 19:23:01 »
... Ergometer ist auf jeden Fall sehr gut, damit die Ausdauer erhalten bleibt - gute Besserung!
ich hab mich 2006 fast nur mit dem Ergomenter auf den VCM vorbereitet und es wurde einer der großartigsten (weil der erste mit Heidi)
Weil 42 die Antwort ist

Offline Juliaaa

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« Antwort #712 am: 13.02.2019, 20:35:57 »
... Ergometer ist auf jeden Fall sehr gut, damit die Ausdauer erhalten bleibt - gute Besserung!
ich hab mich 2006 fast nur mit dem Ergomenter auf den VCM vorbereitet und es wurde einer der großartigsten (weil der erste mit Heidi)


Ich bin meine damalige Bestzeit beim Chicago-Marathon mit verletzungsbedingt reinem Crosstrainer-Training in den letzten 6 Wochen davor gelaufen. Zugegeben - mir hat nachher jeder Muskel wehgetan, den es gibt, aber für einen halbwegs zügigen Marathon hat’s gereicht. Auch wenn es sicher vom gesundheitlichen Aspekt nicht erstrebenswert ist, einen Marathon mit wenig Lauftraining anzugehen, aber mit Deiner Marathonerfahrung denke ich, dass erfolgreiches Finishen nach wie vor realistisch ist. Daumen sind jedenfalls gedrückt!

Offline cbendl

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« Antwort #713 am: 13.02.2019, 21:40:00 »
... Ergometer ist auf jeden Fall sehr gut, damit die Ausdauer erhalten bleibt - gute Besserung!
ich hab mich 2006 fast nur mit dem Ergomenter auf den VCM vorbereitet und es wurde einer der großartigsten (weil der erste mit Heidi)


Ich bin meine damalige Bestzeit beim Chicago-Marathon mit verletzungsbedingt reinem Crosstrainer-Training in den letzten 6 Wochen davor gelaufen. Zugegeben - mir hat nachher jeder Muskel wehgetan, den es gibt, aber für einen halbwegs zügigen Marathon hat’s gereicht. Auch wenn es sicher vom gesundheitlichen Aspekt nicht erstrebenswert ist, einen Marathon mit wenig Lauftraining anzugehen, aber mit Deiner Marathonerfahrung denke ich, dass erfolgreiches Finishen nach wie vor realistisch ist. Daumen sind jedenfalls gedrückt!
Dem schließe ich mich an. Ichbin sowohl vor meinem letzten Marathon in Valencia wie auch (schon länger her) vor dem Sieg beim Rennsteiglauf sehr wenig gelaufen. Es ist nicht optimal, keine Frage. Aber mit gezielt dem richtigen Laufen kann es schon ganz gut funktionieren.
zu deinem eigentlichen Problem: Wnen Masseur und Physio nicht weiterwissen, dann vielleicht doch zum (passenden!) Arzt?
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Offline Barbara

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« Antwort #714 am: 14.02.2019, 09:06:33 »
Danke für eure aufmunternden Worte  :-*. Das motiviert mich am Alternativsport intensiv dran zu bleiben. Ich freu mich auf die Radausfahren in den nächsten Tagen bei frühlingshaften Temperaturen.


Offline Barbara

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« Antwort #715 am: 14.02.2019, 09:13:43 »

zu deinem eigentlichen Problem: Wnen Masseur und Physio nicht weiterwissen, dann vielleicht doch zum (passenden!) Arzt?
An welchen Arzt denkst du da? Mir hat ein Orthopäde noch nie wirklich helfen können sondern nur Physiotherapeuten. Aber ich war zB auch noch nie in der Sportordi.

Offline Barbara

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« Antwort #716 am: 14.02.2019, 09:15:18 »

Mir hat eine Übung aus dem Chi-Running Buch geholfen. Kniekreisen - in Kreisform und in Achterform. Das hat das Problem für mich gelöst. Lema hat die Übung übrigens auch mit uns gemacht  :)
Ich rede mir ein amateuerhaft bildlich so ein, dass ein Nerv irgendwo verschoben war (geht das überhaupt ?) und dass der durch die Übung freigespielt wurde. Hauptsache es hat geholfen.
Danke, die Übung habe ich nun in mein fixes tägliches Therapieprogramm aufgenommen. Es fühlt sich jedenfalls gut an.

Offline CobbDouglas

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« Antwort #717 am: 14.02.2019, 21:06:12 »
Danke für eure aufmunternden Worte  :-* . Das motiviert mich am Alternativsport intensiv dran zu bleiben. Ich freu mich auf die Radausfahren in den nächsten Tagen bei frühlingshaften Temperaturen.

Radfahren geht endlich wieder sinnvoll, was zum konservieren/überbrücken definitiv funktioniert. Ich hatte heute zufällig die Möglichkeit sowas zu testen. Das kommt schon noch deutlicher näher an laufen heran, nur halt (fast) in Radtempo und ohne Laufbelastung. Leider nicht ganz billig, aber soweit wäre es für mich die beste Annäherung an laufen, wenn Stoßbelastungen nicht gehen. Kann man auch in Wien testen, Details hab ich aber gerade nicht bei der Hand.
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Offline Barbara

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« Antwort #718 am: 16.02.2019, 08:03:31 »
Danke Georg. Sieht cool aus. Läufer scheinen die Zielgruppe zu sein. Bin gespannt ob ich es öfters auf der DI sehen werde, ganz unbekannt kommt es mir nicht vor.
Ich probier heute wieder etwas zu laufen, noch sind Leidensdruck und Neugierde zu gering für das Testen von etwas Neuem.

Offline CobbDouglas

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« Antwort #719 am: 16.02.2019, 10:04:46 »

Genau, Läufer sind eine der Hauptzielgruppen und laut Eigenangaben wird es auch im Leistungssport bei Verletzungen / als Ergänzung genützt (siehe https://www.elliptigo.de/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/ElliptiGO_Magazin_2019.pdf ). Bei mir müsste aber der Leidensdruck auch sehr hoch sein. Es war nur reiner Zufall weil ich am Donnerstag in eine Testmöglichkeit gestolpert bin und das hat schon Spaß gemacht. Spannend wäre es wohl wenn es eine Mietmöglichkeit zu halbwegs fairen Preisen gäbe, dann könnte man damit Verletzungen überbrücken ohne großer Investition in einen potentiellen Staubfänger wenn man wieder fit ist.


Gute Besserung und möge der Laufversuch gelingen!
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