Autor Thema: 2019-04-14 Linz Marathon - Anna  (Gelesen 194 mal)

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2019-04-14 Linz Marathon - Anna
« am: 15.04.2019, 14:36:46 »
Datum: 2019-04-14
Event: Linz Marathon
Distanz: 42,195 km

Ersteller: Anna

Offline Anna

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Antw:2019-04-14 Linz Marathon - Anna
« Antwort #1 am: 15.04.2019, 14:38:25 »
Die Vorbereitung auf den Frühjahrsmarathon verlief unauffällig, das heißt kein Wechselbad der Gefühle bei den Trainingseinheiten; auch die Testwettkämpfe haben Selbstvertrauen gegeben, dass das Tempo laufbar ist. Die 15 km beim Feuerwehrlauf gaben mir dann auch noch weitere Sicherheit. Iri, mein Trainer, hat aber anhand der Rundenzeiten gesehen, dass da genug Potenzial da ist. Aber ich will mich da gar nicht selbst unter Druck setzen – die Vorbereitung abschließen und dann an den Start stellen und nur noch laufen. Linz war wieder mal ein Marathon der „bequemen Art“; mittags mit dem Zug nach Linz, im Hotel eingecheckt, Startnummern geholt und dann nur noch Ausruhen. Nach dem Hitzesommer 2018 hatte ich ja „Hitze-Angst“, aber es war dann schon absehbar, dass es nicht zu heiß werden wird. Es war sogar sehr kalt angesagt und ich habe genug Wechselkleidung eingepackt um dann das geeignete Outfit nach dem Lauf zu haben. Vor Ort habe ich gemerkt, dass der Weg zur Wechselkleidung länger dauert als ins Hotel; daher bin ich nur mit einer alten Windjacke als Windschutz an den Start gelaufen. Die konnte/wollte ich eigentlich noch länger anbehalten, habe dann aber gemerkt, dass es warm genug ist und ich bin kurz/kurz losgelaufen und das war perfekt. Gefroren habe ich zu keinem Zeitpunkt, der Wind war nur teilweise spürbar und nicht unangenehm (dabei gab es heuer im Winter viel Chancen, gegen den Wind zu trainieren), um die Mittagszeit kam mal die Sonne raus und es wurde warm.
Als Teilnehmer bei den Staatsmeisterschaften starten wir ganz vorne – für mich nicht so ideal, weil die schnellen nach vorne „drängten“ und ich natürlich nachziehen wollte. Es gab ausreichend Platz und auch der Zusammenschluss mit den Halbmarathonläufern kurz vor km 3 verlief unspektakulär. Bis kurz vor dem HM-Ziel war einiges los, danach wurde es ruhiger, aber einsam wurde es nie – am Straßenrand gab es einiges an Musik und immer wieder Zuschauer, die anfeuerten. Die letzten km waren wieder – für mich naturgemäß – etwas zäher; auch das Straßenpflaster verlangte mehr Aufmerksamkeit für den Boden und weniger für die Zuschauer, die da heftig anfeuerten. Ich sah die Zielzeit und wollte unter 3:20 schaffen, daher wurde ich noch mal schneller, aber es reichte nicht ganz (laut Bruttozeit) – egal, ich war fertig. Danach das obligate Bier, die Zielverpflegung war reichlich, aber nichts für meinen momentanen Gusto. Das Finisher-T-Shirt geholt und dann zurück ins Hotel und dabei die Läufer angefeuert, die noch gut 2 km vor sich hatten.
Mit meiner Zeit habe ich die Altersklasse W 60 bei den Staatsmeisterschaften klar entschieden – das war schon vorher klar, weil ich die einzige Starterin war. Etwas mehr Konkurrenz hätte mir gefallen
kämpfe haben Selbstvertrauen gegeben, dass das Tempo laufbar ist. Die 15 km beim Feuerwehrlauf gaben mir dann auch noch weitere Sicherheit. Iri, mein Trainer, hat aber anhand der Rundenzeiten gesehen, dass da genug Potenzial da ist. Aber ich will mich da gar nicht selbst unter Druck setzen – die Vorbereitung abschließen und dann an den Start stellen und nur noch laufen.
Linz war wieder mal ein Marathon der „bequemen Art“; mittags mit dem Zug nach Linz, im Hotel eingecheckt, Startnummern geholt und dann nur noch Ausruhen. Nach dem Hitzesommer 2018 hatte ich ja „Hitze-Angst“, aber es war dann schon absehbar, dass es nicht zu heiß werden wird. Es war sogar sehr kalt angesagt und ich habe genug Wechselkleidung eingepackt um dann das geeignete Outfit nach dem Lauf zu haben. Vor Ort habe ich gemerkt, dass der Weg zur Wechselkleidung länger dauert als ins Hotel; daher bin ich nur mit einer alten Windjacke als Windschutz an den Start gelaufen. Die konnte/wollte ich eigentlich noch länger anbehalten, habe dann aber gemerkt, dass es warm genug ist und ich bin kurz/kurz losgelaufen und das war perfekt. Gefroren habe ich zu keinem Zeitpunkt, der Wind war nur teilweise spürbar und nicht unangenehm (dabei gab es heuer im Winter viel Chancen, gegen den Wind zu trainieren), um die Mittagszeit kam mal die Sonne raus und es wurde warm.
Als Teilnehmer bei den Staatsmeisterschaften starten wir ganz vorne – für mich nicht so ideal, weil die schnellen nach vorne „drängten“ und ich natürlich nachziehen wollte. Es gab ausreichend Platz und auch der Zusammenschluss mit den Halbmarathonläufern kurz vor km 3 verlief unspektakulär. Bis kurz vor dem HM-Ziel war einiges los, danach wurde es ruhiger, aber einsam wurde es nie – am Straßenrand gab es einiges an Musik und immer wieder Zuschauer, die anfeuerten. Die letzten km waren wieder – für mich naturgemäß – etwas zäher; auch das Straßenpflaster verlangte mehr Aufmerksamkeit für den Boden und weniger für die Zuschauer, die da heftig anfeuerten. Ich sah die Zielzeit und wollte unter 3:20 schaffen, daher wurde ich noch mal schneller, aber es reichte nicht ganz (laut Bruttozeit) – egal, ich war fertig. Danach das obligate Bier, die Zielverpflegung war reichlich, aber nichts für meinen momentanen Gusto. Das Finisher-T-Shirt geholt und dann zurück ins Hotel und dabei die Läufer angefeuert, die noch gut 2 km vor sich hatten.
Mit meiner Zeit habe ich die Altersklasse W 60 bei den Staatsmeisterschaften klar entschieden – das war schon vorher klar, weil ich die einzige Starterin war. Etwas mehr Konkurrenz hätte mir gefallen
 

Offline cbendl

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Antw:2019-04-14 Linz Marathon - Anna
« Antwort #2 am: 22.04.2019, 20:41:49 »
Super - souverän gemacht! Und immerhin netto unter 3:20!  :beifall:
hippocampus abdominalis

Offline Pizzipeter

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Antw:2019-04-14 Linz Marathon - Anna
« Antwort #3 am: 23.04.2019, 14:46:58 »
Super, Anna!!!

Beim Kopieren dürfte der Bericht ein bisschen durcheinander gekommen sein  ;)
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