Autor Thema: 2026-04-19 Vienna City Marathon - Lemonhead1978  (Gelesen 84 mal)

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2026-04-19 Vienna City Marathon - Lemonhead1978
« am: 19.04.2026, 22:34:40 »
Datum: 2026-04-19
Event: Vienna City Marathon
Distanz: 42,195 km

Ersteller: Lemonhead1978

Offline Lemonhead1978

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Antw:2026-04-19 Vienna City Marathon - Lemonhead1978
« Antwort #1 am: 19.04.2026, 22:42:04 »
My hopes and expectations

Kein Rennbericht ist ohne Vorgeschichte komplett. Deswegen: zuerst mal die Vorgeschichte, bzw die VorgeschichteN, eine unmittelbare und eine längerfristige.


Vor dem Marathon

Nach dem Marathon ist vor dem Marathon. Nach dem LCC Herbstmarathon 2025 dauerte es nicht lange und der Vienna City Marathon 2026 war als nächstes großes Ziel auserkoren - nach dem missglückten Versuch 2021 hatte ich hier ohnehin noch sowas wie eine Rechnung offen. Wieder war meine Vorbereitung KI-geleitet, wobei ich als Zwischenziele die komplette VCM Winterlaufserie mitnahm. Ein 5er im Dezember, ein 10er im Jänner und ein Halbmarathon Anfang März. Macht grundsätzlich Sinn, denke ich. Unmittelbar vor den ersten beiden Läufen war ich krank und bei den Läufen selbst noch rekonvaleszent, insofern verliefen diese nicht optimal. Beim 5er war trotzdem eine PB drin, beim 10er war ich davon relativ weit weg (das war aber schon in den Tagen davor klar). Der Halbmarathon war super, mit deutlicher PB und einem Rennverlauf, der mich darin bestätigte, dass die Marathon-Vorbereitung wohl recht gut verlief.

Ansonsten kann ich rückblickend sagen, dass das Training im Großen und Ganzen gut geklappt hat, drei kleinere bis größere Infekte bremsten mich vorübergehend aus, aber das war im Winter eh zu erwarten und nachhaltige Schäden dürften sie keine hinterlassen haben. Jedenfalls konnte ich alle Einheiten gut bewältigen, dh ich konnte die jeweiligen Ziele immer (über-)erfüllen. Wobei, IMMER stimmt nicht ganz, ein einziges Mal bin ich gescheitert: Ein mental ohnehin schon grenzwertiger Long Run mit Endbeschleunigung am Laufband ist nämlich in die Hose gegangen (etwa acht Wochen vor dem VCM). An diesem Tag durfte ich lernen, dass der Wille genau gar nichts erzwingen kann, wenn der Körper zufällig gerade nicht bereit ist.

Und nun zu den letzten zwei Wochen vor dem VCM: Je näher der große Tag kam, umso mehr Fragen stellte ich mir bezüglich Schuhe, Verpflegung, Wasserflaschen, Wetter...das volle Programm eben. Das muss wohl so sein, es sei denn, man möchte die ganze Angelegenheit von Vornherein locker und easy peasy angehen. Etwa eine Woche vor dem Marathon waren aber sämtliche Fragen (soweit klärbar) geklärt.

Ein kleines Damoklesschwert schwebte noch über der erfolgreichen Bewältigung des Laufes, wieder in Form von bösen Viren. Mein Haushalt besteht nämlich ganz klassisch aus Mutter, Vater (ich), Kind, Kind, Hund. Beim letzten großen Familien-Infekt (etwa 5 Wochen vor dem Marathon) hatte sich meine ältere Tochter eingebildet, nicht mitmachen zu müssen und natürlich holte sie den Infekt am Wochenende vor dem Marathon nach... Ansteckungsgefahr im Haushalt, nicht gut. In der ganzen Rennwoche fühlte ich mich nicht wirklich krank, aber leicht angeschlagen, minimal verschnupft und ein Hauch von Halsweh. Hm, wirklich nicht gut, aber auf sowas hat man eben keinen Einfluss. Jedenfalls war das eine Erinnerung daran, dass ich gut auf mich schauen muss, viel schlafen, gut essen, ausreichend trinken, keinen Blödsinn machen.


Ziele und Wünsche

Bevor ich meinen Bericht am Rennwochenende fortsetze, sollte ich wohl etwas zu meinen Erwartungen sagen. Der Herbstmarathon war in Wahrheit eine Wundertüte, weil ich mir davor höchst unsicher war, was ich mir eigentlich erwarten oder erhoffen durfte. Im Vorfeld war relativ klar, dass ich mein ursprüngliches Ziel (unter 4 Stunden) eigentlich locker schaffen sollte und so war das dann auch - ich war nach 3:40:20 Stunden im Ziel.

Nun wollte ich es deutlich ambitionierter angehen. Das Training war auf sub 3:30 ausgelegt. Komfortabel, wenn möglich. Sämtliche Vorleistungen und die letzten Tests vor dem Marathon deuteten darauf hin, dass ich an einem guten Tag bei guten Bedingungen mein Ziel erreichen sollte, mit Potential in Richtung 3:25. Ich war einerseits optimistisch (weil „trust the process“), andererseits skeptisch (weil so viel schiefgehen kann), wollte es aber jedenfalls probieren - es sei denn, die Rahmenbedingungen würden dagegen sprechen (z.B. in Form von VCM-typischen 25 Grad) oder am Renntag würden mich irgendwelche körperlichen Einschränkungen plagen.

Und weil ein Marathon schwer kalkulierbar ist und diverse Tücken und Fallstricke lauern, soll man ein Marathon-Ziel ja quasi diversifizieren (auch aus Selbstschutz), deswegen nenne ich sub 3:30 mal mein A-Ziel. An einem ok-ishen, aber nicht wirklich guten Tag sollte eine PB, also sub 3:40, mein B-Ziel sein. Und wenn sich irgendwann zwischen 9:30 Uhr und 11:30 Uhr des 19. Aprils 2026 herausstellen sollte, dass auch das an diesem Tag außer Reichweite ist, hatte ich mir vorgenommen, jegliches Zeitziel über Bord zu werfen und zum Burgtheater longzujoggen - quasi Erlebnislauf statt Ergebnislauf.


Letzte Vorbereitungen

Ein paar Entscheidungen hinsichtlich des Ablaufes musste ich am Abend des Donnerstags noch treffen: Startnummer holen am Freitag oder Samstag? Eigenverpflegung abgeben oder nicht? Kleidersack gleich direkt bei der Messe abgeben oder doch erst am Sonntag? Letztlich lauteten die Antworten darauf Freitag, ja, Sonntag. Freitag, weil trotz des ohnehin recht stressigen Arbeitstages erhoffte ich mir davon einen ruhigeren Samstag, was zu einem ausgeruhteren Zustand am Sonntag führen sollte. Ja, weil ich lange hin und her überlegt hatte, wie ich das mit dem Trinken machen soll und letztlich dachte ich mir, dass ich das einfach mal ausprobieren würde (aus einer Flasche trinkt es sich jedenfalls komfortabler) - auf die Becher mit Wasser konnte ich ja sowieso zurückgreifen. Und Sonntag, weil ich dadurch am Startgelände noch etwas zu tun hatte und meine sieben Sachen einfacher dorthin transportieren konnte.


Vor dem Start

Los ging es am Sonntag ganz unspektakulär und klassisch: Tagwache um 5 Uhr, erster Klogang, Frühstück (drei Toasts mit Marmelade, Kaffee, Wasser), ein bissl Frühstücksfernsehen, nochmal Laufgewand, Schuhe und Ausrüstung checken, Zähneputzen, zweiter Klogang, Laufgewand und die kurz vor dem Start zu spendende Überbekleidung anziehen. Um 7:20 Uhr sperrte ich schließlich die Haustür hinter mir zu. Mit dem 26a ging es nach Kagran und mit der U1 zur Alten Donau. Dort erfolgt meine finale Adjustierung, ich erledigte pflichtbewusst mein Aufwärmprogramm inkl Lauf-ABC und ähnlicher Scherze und brachte den dritten Klogang (der für die kommenden Stunden hoffentlich der letzte sein würde) hinter mich. Im Startbereich wollte ich mich mit zwei aktuellen und einem ehemaligen Arbeitskollegen treffen...einer entschied sich aber spontan, nicht zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen, sondern woanders auf den Rest zu warten und einer wollte mit seiner Freundin gemeinsam  laufen, die aus einem anderen Startblock starten musste. Blieb also noch einer übrig, mit recht ähnlichen Zielen für diesen Lauf. Für mich war aber klar, dass ich das Rennen ab dem Startschuss alleine in Angriff nehmen würde. Ich wollte weder Rücksicht nehmen, noch mich in irgendeiner Form ziehen lassen (im Sinn von „ein bissi schneller als geplant“). Mein Körper, mein Training, mein Rennen.

Die Prognose in den Tagen vor dem VCM war ja, dass die Bedingungen recht gut sein würden. Der Moderator am Start meinte auch, dass diese quasi ideal wären. Aus Zuschauersicht mochte das ja stimmen, aber aus Läufersicht eher nicht, zumindest seh ich das so. Im Laufe des Rennens stieg die Temperatur ja von etwa 14 oder 15 Grad beim Start bis auf ca. 20 zu Mittag. Wesentlich problematischer war aber mMn der strahlende Sonnenschein. Aber ok, am Start konnte ich das alles ja noch gar nicht wissen. Gut war jedenfalls, dass der Wind eher keine Rolle spielen sollte. Meine Rennstrategie wollte ich zu diesem Zeitpunkt jedenfalls wie geplant durchziehen und (vermeintlich) konservativ starten, die ersten 15 km nicht unter 4:55 min/km laufen, ab dem höchsten Punkt beim Westbahnhof dann etwas beschleunigen, aber die Pace jedenfalls höher als 4:50 min/km halten, auch wenn ich mich sehr gut fühlen sollte. Erst gegen Ende des zweiten Praterabschnittes, allerfrühestens ab dem Lusthaus, wollte ich mir eine Beschleunigung erlauben, wenn mein Körper eine solche grundsätzlich ermöglichen würde. Das alles aber natürlich mit dem großen Fragezeichen, wie ich den erwähnten kleinen Infekt „verdaut“ hatte.

Genug des Vorgeplänkels, Zeit für das Rennen selbst!


Von der Start- bis zur Ziellinie

Für den Block B (inklusive mir) ging es um 9:06 Uhr los, ein paar Minuten später überquerte ich die Startlinie. So ein bissl im Wiglwagl war ich dennoch, ob ich es nicht ein wenig gemütlicher angehen sollte, aber meine Playlist hatte gute Argumente. Genre-mäßig reicht diese, vor allem beim Sport, und noch vor allerem beim Laufen, von Rock bis Metal und exakt als ich die Startlinie überquerte, wurde mir „F*** it all, ignore the omens“ ins Ohr gebrüllt. Naja, ok, dann mach ich das eben so. Auf die Reichsbrücke rauf konnte ich recht schnell genau die richtige Pace aufnehmen. Auf den Puls hab ich kurz gelinst - naja, relativ früh relativ hoch, aber gut, es ging ja bergauf. Exakt bei km 5 hörte ich dann „If you really want it, the world is yours“...okeeee, ich habe es verstanden, heute ist keine Zeit für Vernunft.

In weiterer Folge kann ich mich eigentlich nicht beschweren - es lief gut...aber immer mit ein paar Zweifeln im Hinterkopf: es war zu warm, das konnte ich nicht wegfantasieren und so locker wie erhofft war ich nicht unterwegs. Ich freute mich aber darüber, dass das mit der Eigenverpflegung scheinbar echt funktioniert hat (ich ließ 0,75-Liter-Flaschen mit Wasser bei km 10, 20 und 30 platzieren). Die erste Flasche hab ich so ziemlich komplett ausgetrunken im Laufe von 2 bis 3 km, das war im Endeffekt genau so wie geplant. Bei der Oper dann sowas wie ein kleiner Turning Point, nicht nur geografisch. Zu diesem Zeitpunkt hatte meine Playlist nämlich „Starlight“ von Muse in petto und der Refrain motivierte mich ungemein - deswegen auch der Titel dieses Berichts. Gleichzeitig wurde es kurz schattig und ich nahm ganz leichten, kühlenden Wind wahr, Gänsehaut am ganzen Körper. Erstmals, und auf ein paar Teilnahmen an verschiedenen Bewerben beim VCM kann ich ja mittlerweile doch schon zurückblicken, war die Wienzeile kein Graus, es lief wie am Schnürchen, Schlossallee rauf, beim Technisches Museum vorbei und schon ging es die Mahü rauf und dann runter. Auf diesem Abschnitt habe ich oft gelächelt, viele Kinderhände abgeklatscht und mich über die zahlreichen Plakate gefreut (mein Favorit: „Ist das ein Gel in deiner Tasche oder freust du dich, mich zu sehen?“).

Irgendwann war ich bei der Abzweigung zum Halbmarathon-Ziel und danach wurde es mental für mich ein wenig schwieriger. Von dort bis zum Prater ist die Strecke (zumindest für mich) am unattraktivsten, die Zuschauerdichte wird geringer, es wird halt ein wenig zäh. Und an diesem Tag musste man durchgehend in der prallen Sonne laufen. Wir sind also nun bei km 25 und es macht wohl Sinn, ein paar Worte zu meiner Performance bis zu diesem Punkt zu verlieren. Insgesamt war ich voll im Plan, die meisten km waren irgendwann zwischen 4:55 und 4:58 min erledigt, ein paar waren schneller (aber nie unter 4:50), ein paar waren langsamer (vor allem, wenn sie Verpflegungsstellen beinhalteten). Bei der offiziellen Halbmarathon-Marke war ich zwar knapp über meinem Soll, aber so wirklich verstehe ich das nach wie vor nicht, weil ich kann mich da an keine Tempo-Reduktion erinnern und bei km 25 war ich wieder voll drin bzw. ganz knapp dran, vorhergesagte Zeit zu diesem Zeitpunkt: 3:30:01. Großen Polster konnte ich mir aber zu keinem Zeitpunkt erlaufen - im besten Fall einen Polsterbezug. Naja, ab dem Lusthaus wollte ich ja beschleunigen...

So langsam kickte aber die Realität ein. Die „Hitze“ wurde so langsam aber sicher zu einem großen Faktor, das war einfach nicht mehr unter den Teppich zu kehren. Die km-Zeiten wurden nun um ein paar Sekunden langsamer, es wurde zunehmend schwierig unter 5 min/km zu bleiben. Am Anfang der PHA überholte mich eine blonde Dame und im Nachhinein lief mir mit ihr mein A-Ziel davon. Ich versuchte kurz dran zu bleiben, musste aber zur Kenntnis nehmen, dass mir das nun nicht mehr möglich war. Große Hoffnung schöpfte ich aber aus dem Umstand, dass ich bald meine dritte Wasserflasche bekommen würde und dass ich nur mehr wenige Minuten bis zum Treffpunkt mit meiner Familie vor mir hatte. Schade schade Marmelade. Die Flasche war nicht da. Mental war das richtig schwierig, weil ich war zu 100% darauf eingestellt, dass ich bei km 30 ausgiebig und effektiv trinken können würde. Nichtsdestotrotz bekam ich von meinen Töchtern und meiner Frau drei Kraftbussis, über die ich mich sehr freute.

Spätestens ab dem Stadion hatte sich mein A-Ziel erledigt. Meine km-Zeiten nun knapp über 5:10 min und es war nicht abzusehen, dass ich diesen Trend irgendwie umdrehen können würde. Ab dem Lusthaus ging es weiter bergab, nun über 5:20 min pro km und bald über 5:30. Auf der Schüttelstraße war es richtig hart. Es war sehr schwer nicht zu stehenzubleiben, aber ich hatte die Befürchtung, dass ich dann nicht mehr anlaufen können würde. Mein langsamster km war dann der 38. (knapp unter 5:50), aber hier blieb ich tatsächlich ein paar Sekunden stehen, um mich bei einer der zusätzlichen Wasserstellen abzukühlen. Danach konnte ich mich irgendwie überwinden, doch wieder ein wenig schneller zu laufen. Entlang der Vorderen Zollamtsstraße erblickte ich mein zweites Lieblingsschild: „Umdrehen wär jetzt deppat“ - ich war für jeden Anlass für einen kleinen Lacher dankbar, weil aus intrinsischer Motivation war ich wirklich nicht mehr imstande dazu.

Weit war es nun ja nicht mehr. Der Spalier wurde enger, viele Leute feuerten die LäuferInnen (und damit auch mich) frenetisch an, Zielgerade! Erstmals seit ca. 41,5 km wechselte ich das Datenblatt meiner Uhr, um Gesamtzeit und Puls zu sehen. Also eine PB würde es werden, sollte ich nicht stolpern oder plötzlich von Krämpfen geplagt werden. Und weil ich halt ein großer Bub bin, musste ich auch noch einen Zielsprint einlegen...ich kann halt nicht anders. Das ging überraschend gut und nach 3:37:07 war ich im Ziel.


Resümee

Also, B-Ziel erreicht, am A-Ziel deutlich gescheitert. Aber! Ich habe ja durchaus ein kleines Problem damit, das Wort „Stolz“ zu verwenden, wenn es um mich selbst geht, aber ich bin tatsächlich ziemlich stolz auf mich, dass ich mich mehr als eine Stunde lang gequält und nicht der Versuchung nachgegeben habe, zu gehen, mich kurz ins Gras zu setzen, oder einfach auf diesen ganzen Blödsinn zu pfeifen.

Ein paar Stunden später habe ich mir natürlich meine Splits und auch meinen Herzfrequenz-Verlauf angeschaut. Also das war mMn ein ziemlich geglückter Tanz auf der Rasierklinge. Meine durchschnittliche HF über mehr als 3 1/2 Stunden betrug 167 bpm, was ich als knapp unter oder an der Schwelle interpretiere. Mehr geht nicht, da kann ich mir genau nix vorwerfen. Wäre es bei 10 Grad weniger schneller gegangen? Ich weiß es natürlich nicht, aber ich gehe ehrlich gesagt davon aus.


Learnings

Wie eingangs irgendwo mal erwähnt: sub 3:30 sehr realistisch bei guter Tagesform und guten Bedingungen. Die Tagesform war vielleicht nicht optimal, aber voll ok, die Bedingungen halt nicht. Ich habe tatsächlich einen Sonnenbrand heimgebracht, das sagt wohl alles. Aber suboptimale Bedingungen sind zu akzeptieren und diese Einstellung sollte ich mir, glaube ich, auch für zukünftige Versuche über diese Distanz bewahren.

Das mit der Eigenverpflegung habe ich als sehr positiv empfunden. Warum auch immer, nimmt dieses Angebot so gut wie niemand in Anspruch (die Tischerl waren wirklich klein und trotzdem standen da nur ein paar Flaschen herum, als ich bei den jeweiligen Verpflegungspunkten ankam) und die Flaschen bei km 10 und km 20 zu finden hat mich ungefähr eine Sekunde gekostet. Dass meine dritte Flasche nicht da war...ja, das war ein ziemlicher Dämpfer. Ich erspähte eine Flasche, die meiner recht ähnlich sah, aber natürlich nahm ich diese nicht, weil wissen konnte ich ja nicht, dass sich jemand „vergriffen“ hatte...und ich wusste auch nicht, was da drinnen war. Insofern würde ich in Zukunft einfach wsl mehr Flaschen platzieren, also auch bei 15, 25 und 35 km, damit eine fehlende Flasche kein Drama ist.


Letzte Worte

Ich bereue nichts und würde alles wieder so machen. Und ich bleibe dabei: Nach dem Marathon ist vor dem Marathon... ;-)

Offline Barbara

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Antw:2026-04-19 Vienna City Marathon - Lemonhead1978
« Antwort #2 am: Heute um 09:34:03 »
Danke für den sehr schön zu lesenden Bericht. Du kannst beides - laufen und schreiben - sehr gut.

Offline dogrun

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Antw:2026-04-19 Vienna City Marathon - Lemonhead1978
« Antwort #3 am: Heute um 14:59:25 »
Schöner Bericht!

Bestzeit gelaufen, was will man mehr.
Es war einfach sehr warm, bzw. die Sonne ziemlich gnadenlos.


Gratuliere zur Bestzeit!
„Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine / Kürzt die öde Zeit / Und er schützt uns durch Vereine / Vor der Einsamkeit.“ (Joachim Ringelnatz)

Offline Anna

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Antw:2026-04-19 Vienna City Marathon - Lemonhead1978
« Antwort #4 am: Heute um 18:19:28 »
Gratuliere zur Bestzeit! Unter den gegebenen Umständen hast du das Beste rausgeholt und vor allem auch gekämpft. Die nächste Chance auf sub 3:30 kommt bestimmt.

 

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