Autor Thema: 2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl  (Gelesen 145 mal)

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« am: 20.09.2009, 00:00:00 »
Datum: 2009-09-20
Event: Berlin Marathon
Distanz: 42.195 km

Ersteller: cbendl

Offline cbendl

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #1 am: 20.09.2009, 00:00:00 »
No Subject, was soll man hier schon sagen ...

Danke erstmal allerseits für die Glückwünsche. Da ich, wie ich mich kenne, es nicht schaffen werde, mich kurz zu fassen, lieber gleich einen Bericht anstatt eines Postings im Thread.
Es war ein interessantes Rennen.
Zur Vorgeschichte. Meine ganze Vorbereitung war ausschließlich auf Berlin ausgrichtet (inkl. "Wir fahren nach Berlin"-Klingelton am Handy), die Entscheidung zu starten fiel schon vor einem Jahr, nach Berlin 2008. Nach der völlig verpatzen Frühjahrssaison war mir ein gutes Ergebnis schon wichtig, und die Anzeichen waren auch ganz gut, aber, beim Marathon weiß man ja nie ...
Das Wetter in Berlin war schon die Tage davor "sehr schön" :( dazu gab es auch reichlich Wind, allerdings stark wurde er immer erst am Nachmittag. Die Prognose für Sonntag war ähnlich. Kleines Handicap bei dem Vorhaben Marathon war, dass Aufgrund von Sicherheitsmängel und Pannen in Berlin die S-Bahn nur sehr stark eingeschränkt nach einem Notfallfahrplan fährt, d.h. noch früheres Aufstehen und eine kleine Weltreise zum Start würde nötig sein.
Aufgrund der Läufe seit Juni traute ich mir durchaus eine neue Bestzeit zu, nur keine Ahnung wie deutlich - knapp unter den 2:58:52 oder doch mehr? Zumindest den furchbaren Stau auf der Strecke von 2008 würde ich versuchen zu vermeiden, das würde die Sache schon leichter machen, andererseits war das Wetter 2008 viel günstiger gewesen. Die Verbesserung am HM um 1:25 war schon recht deutlich, umgerechnet auf Marathon würde das dann 2:56:02 bedeuten. Und wenn schon so knapp an den 2:56:00, dann würde ich auch versuchen, eine 2:55er Zeit anzugehen. Soweit der Plan. Dann war mir aber auch ein Statement von Karsten in Erinnerung: "Ausgeruht geht am Marathon dieselbe Pace wie am Halbmarathon." Eine Pace von 4:03 (die Gesamtzeit rechnete ich schon mal gar nicht aus, die Pace klang schon schlimm genug) anzugehen traute ich mir zwar nicht zu, aber zumindest hatte ich noch den Gedanken ganz klein im Hiterkopf, dass vielleicht doch mehr als Sub-2:56 gehen könnte. Danke für den Tipp! Keine Ahnung ob es stimmt oder nicht, aber bei mir hat es gewirkt und den Ehrgeiz hochgehalten. Ganz muitg ließ ich mir auf der Messe ein Pace-Band für 2:55 ausdrucken, dann hatte ich es schwarz auf weiß und ab diesem Moment der Plan gefasst, was ich versuchen würde.
In der Früh klappte alles (Anfahrt, WC-Anstellen, Kleiderabgabe, Aufstellen im Startblock) einigermaßen gut, nur leider ausgeruht war ich nicht ganz. Sightseeing und Messebesuch die Tage davor forderten, obwohl schaumgebremst, doch etwas ihren Tribut. Mein Magen zeigte auch wieder mal leichte Anwandlungen zu rebellieren. War nicht schlimm, aber richtig 130% supertoll fühlte ich mich doch nicht. Würde also eher nicht Richtung 2:51 gehen ;) Und warm war es schon - ich brauchte im Wettkampfdress keine Wärmefolie :(
Nach dem Start war gleich genug Platz, trotzdem stiegen mir ein paar Leute hinten drauf. Muss das sein? Ich kam die ersten drei Kilometer in überhaupt keinen ordentlichen Rhythmus und musste mich eigentlich zum schnellen laufen zwingen - das Gefühl hätte nach viel langsameren Tempo verlange. Der Kalibrierungsfaktur meiner Suunto war dieseml leider völlig falsch, so musste ich erst ein paar Kilometermarken abwarten um herauszufinden, wie angezeigtes und tatsächliches Tempo vorneinander abweichen würden. Erschwerend kam dazu, dass mir der Sub-3-Pacemaker mit seiner Gruppe auf den Fersen klebte. Bis ich heausfand, dass nicht ich zu langsam sondern er zu schnell unterwegs war, hatte bereitet mir der Gute einige Sorgen. Irgendwann ca. nach 4km überholte mich die Gruppe auch - die waren auf ca. 2:54 bis 2:55 unterwegs! Ich steckte nun in der Traube fest (mühsam bei den Versorgungsstationen) und ich nehme an, auch das Pacemakergefolge hatte keine riesige Freude mit seinem Anführer. Mein Gefühl sagte mir eher "locker laufen, irgednwie ins Ziel bringen, und eine gute Zeit machst du halt bei einem anderen Lauf." Grauslich fühlte sich das Laufen an. Ich begann shcon nahc Ausreden zu suchen, die das schlechte Ergebnis entschuldigen könnten. Nach ca. 3km hatte ich einen Rhythmus gefunden, meine Kilometerzeiten pendelten sich (abhängig von Steigungen und Stau) bei +/- 4:09-4:10 ein. Ganz ok also, und es fühlte sich auch, trotz leicht brennender Beine auch ordentlich an. Am Vorabend hatte ich noch gelernt, dass Meister Greif für die ersten 15km über Plan-Pace, für 15-25 unter Plan-Pace und danach "nach Gefühl" empfiehlt. Als 15km erreicht waren hieße das also, ich sollte schneller werden. Hm, ich war aber bis dorthin schon einigermaßen schnell unterwegs gewesen und auch unter der Vorgabe auf meinem schlauen Pace-Bandl unterwegs. Egal, ich probierte eben ein wenig zuzulegen. Aber Achtung, nur nicht überpacen! Carola, du weißt nicht, worauf du dich einlässt, du bist schon ziemlich schnell! Schwieriges abwägen, aber mein Gefühl sagte mir, dass ich es durchziehen könnte. Zwischenzeitlich kontne ich die Gruppe des Pacemakers überholen und hatte Platz. Für den leichten Gegenwind, den es gab, reicht es aus, hin und wieder hinter einem einzelnen Läufer zu bleiben, der Wind war nicht stark. Ich blieb allerdings nicht lange vo der Sub-3-Gruppe, bald hatte sie mich wieder, und ich schon wieder im Gedränge. Die Versorgungsstationen in Berlin sind zwar wirklich sehr groß, trotzdem war es jedes Mal schwierig, an Becher zu kommen. Ich geb's zu, Eigenverpflegung abzugeben ist mir zu beschwerlich, außerdem weiß ich nie, was ich wo haben will. In Berlin gibt es als Iso auch Basica, eines der Saftln, die ich gut vertrage, also auch aus dieser Perspektive kein Grund eigenen Flaschln zu organisieren. Also heißt es eben, sich durchschlängeln. Da ich die Strecke mittlerweile schon kannte wusste ich auch, dass bei km 28 der höchste Punkt erreicht wäre, danach viel bergab mit nur kleinen Steigungen. Also, wenn ich bin km 28 gut unterweg wäre, dann ist der Rest ein Kinderspiel. Der Anstige zum Wilden Eber, vor dem ich ziemlichen Respekt hatte, gestaltet sich heuer weniger schlimm als von früher in Erinnerung und dann ging es erstmal ans Erholen und Runterrollen. Natürlich auch kleine Anstiege, aber das "Schlimmste" (wenn man bei einer so flachen STrecke wie Berlin überhuapt davon sprechen kann) war vorbei. Nach 30km ging ich endlich an der Sub-3er-Truppe vorbei und ließ sie hinter mir. Auch Minnie Maus überholte ich balkd danach und wie voriges Jahr fragte ich mich, ob er (im Minnie Maus Kostüm steckt ein Mann) wirklich in dem Tempo in dem Kostüm die über 30 Kilometer zurückgelegt hat. Ab dort fühlte ich mich schon recht gut und dachte auch daran, nicht nur die 2:56er, sondern auch die 2:55er oder gar die 2:54er-Marke zu unterbieten. Laufend überholte ich jetzt und konnte endlich ungehindert trinken. Es war mmittlerweile warm, aber durchaus erträglich. Die Stimmung war, wie immer, sehr gut. Die personalisierten Startnummern in Berlin sind, da das Publikum auch darauf einsteigt, großartig - regelmäßig wurde ich namentlich angefeuert " Allez, allez, Carola" "Super, Klasse Carola" ... Irgendwann erkor ein Mitläufer mich als seine zu Pacende aus - drehte sich immer wieder nach mir um, bot mir zweimal an einer Erfrischungsstelle einen Schwamm an, usw. Er lief ja eigentlich ein Tempo, das mir leicht zu schnell war, aber ich konnte ihn ja nicht enttäuschen und lief mit. Hat meiner Endzeit wohl nicht geschadet :) Nach ca. fünf gemeinsamen Kilometern schien er mich aber nicht mehr zu mögen und blieb hinter mir zurück, ich musste allein weiterlaufen. Irgendwann wurde mir bewusst (was ich ja schon die Tage davor überall gesehen hatte), dass die Staßen mit Wahlplakaten gepflastert sind - auf einem davon mit dem Bild von Angela Merkel mit der Slogan "Wir haben die Kraft" - na gut, dachte ich, wenn sie es sagt, wird es schon stimmen. Das brachte mich zu lächeln und gab mir Kraft für die letzte Kilometer. Auf der "Gegengeraden" zur Zielgeraden Unter den Linden, der Leipziger Straße, kam plötzlich ziemlich unangenehmer Gegenwind. Da begann ich mich auf Rückenwind auf der Zielgeraden zu freuen, leider blieb dieser aus. Trotzdem ging es dann die letzten beiden Kilometer auch noch. Ich konnte noch Tempo zulegen, nicht mehr allzu viel, und so wurde ich von einigen Läufern noch überholt, konnte aber durchaus auch weiterhin selbst überholen. Das Stück Unter den Linden mag ich ja nicht besonders. Man sieht schon von sehr weit das Brandenburger Tor, aber es scheint eben noch sehr weit weg zu sein. Da ich, wie schon während es ganzen Laufs mehrmals, aufgrund der Zuschauermassen und des konzentrierten Blicks auf die Strecke die Kilometertafel bin 41 übersah wusste ich nicht, wie weit ich noch hätte. Ich konnte nur anhand meiner (falschen) Kilometeranzeige auf der Uhr und der Tatsache, dass ich auch bei km 40 wieder deutlich unter der Vorgabe auf meinem Band lag, mir ausrechnen, dass es sich für unter 2:55 ausgehen müsste - auhc wenn das Brandenburger Tor, hinter dem es dann ja auch noch etwas über 200 Meter weitergeht, sooo weit schien. Mit Zähne zusammenbeißen und einfach rennen ging es aber. Dann durch das Tor durch, an den Trbünne vorbei. Schade, der Moment, auf den ich mich so gfreut hatte, kam nicht ganz so, wei ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte mich auf tolle Musik gefreut, aber gerae als ich daherkam war die Flower Ceremony für die Sigeerin - mit einem sehr getragenen "One Moment in Time". Schön zum Anhören, aber nicht das, wozu ich ins Ziel stürmen will. Der Sirtaki aus Aliexis Sorbas  (Berlin 2007) oder Walking on Sunshine( KlaFu oder Berlin 2008, irgdnwnn bring' ich die Sachen auch durcheinander ;) ) waren schon viel besser. Dann war das Ziel aber endlich da. Noch mit einer kleinen Kollision. Um auf Nummer sicher zu gehen, wollte ich den Schwung bis zur zweiten Chipmatte durchziehen - die Läufer vor mir aber nicht, so musste ich sie ein bisschen anschieben ;)
Im Ziel freut ich mich dann schon ziemlich über die Zeit (gut, dass ich das Rennen nach den Anfangsschwierigkeiten nicht geschmissen habe) - und hatte das Bedürfnis nach vertrsauten Menschen. Zu meinem Glück erspähte ich Romed, der dann mein "Opfer" wurde (und fälschlicherweise versichter ich ihm leider, dass Natalie sicher schon im Ziel wäre, er sich nur übersehne hätte, weil ich sie ja auf der Strecke nicht überholt hatte), danach auch Herbert Hartl, mit dem ich dann noch das Ziel gemeinsam das Rennen analysierend verließ.
Mittlerweile war es schon ziemlich warm geworden, Wäremfolie oder Kleidung brauchte ich keine, zu meinen Sachen kam ich sehr schnell (mein Zelt war das gleiche wie im Vorjahr, da hilft die Routine), dann ging es ab zur Massage, wo ich auch Martin traf. Das Liegen am Massagebett war ein echtes Sonnenbad. Aber schön - nach dem Lauf darf es ja warm werden.
Dann, im Lauf der Zeit, ging es für mich ans Nachdenken, ob die um 6 Sekunden angerissene Minute nicht viellicht doch ein Grund für ein wenig Ärger wäre. Ich hätte es betsimmt drauf gehabt, ein wenig schneller zu laufen. Aber eine Verbesserung von übre 4 Minuten in Angriff zu nehmen, ist ja schon recht gewagt, letztendlich konnte ich meine Zeit um 4:45 drücke. Etwas noch Schnelleres anzugehen wäre wahrscheinlich zu riskant gewesen, es hätte auch daneben gehen können. Und das Positive - so habe ich viellicht auch mehr Luft für eine neuerliche Verbsserung gelassen :)
Noch zwei Worte zu Berlin: Obwohl ich den Berlin Marathon sehr mag und hier mein zwei besten Marathons gelaufen bin, irgednwie ist es seltsam: Durch die Größe der Veranstaltung habe ich dort nicht so das "unmittelbare" Zielerlebnis. Man geht irgendwie unter, die Freude kommt erst wesentlich später, dann, wenn ich mit anderen Leuten (auch Fremden) sprechen kann.
Und: Eigentlich habe ich ja gesagt: Nach dreimal Berlin ist es mal für einige Zeit genug. Aber jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich nicht nächstes jahr schon wieder hierher möchte.
Heute vorhangdene Beschwerden: Ziehen im linken Hüftbeuger und Stechen in der linken Schulter gingen beim heutigen Morgenlauf weg. Jetzt ziehen die Waden noch ein wenig, aber geringfügig. Stiegen konne ich ganz normal rauf und runter, sogar die hohen Stufen beim Pergamonaltar. Sechs Stunden Musemsbesuch heute war kein Problem.

Einige Kommentare zu euren POstings:
@ Erholung: Au jaaaa!!!! Jetzt lauf ich noch ein bissl was zum Siasonausklang, aber das ist jetzt nur mehr die "Nachsaison". Ich freu mich auch schon darauf, was anderes zu machen als immer nur zu laufen. Ich hab' mich z.B. für einen Bautanzkurs angemeldet, das wolte ich schon länger mal machen.
 
@ Zunehmen: Hm, ja, das wird sich wohl, wie ich mich kenne, leider nicht vermeiden lassne, so gern ich das auch hätte. Ich füchte, ich habe schon hier in Berlin etwas zugelegt. Ich hoffe, es wird nicht zu viel, so wie es jetzt war, lebt und läuft es sich schon besser.
@ Eis - ob Tichy oder Tuchlauben oder ganz was Anderes, wird sich noch weisen, aber ich gönne mir definitv noch was! Nicht unter die Rubrik "was gönnen" sondern eher unter "therapeutische Maßnahme" fiel mein Marathon-Frühstücksei. Ich bin ja kein Fan von Frühstükseiern, aber wenn's es für die Muskelreparatur gut ist, soll es halt sein. Und mittlerweile freue ich mich ja auch immer auf mein Marathonei, das ist zumidest das Zeichen, dass der Marathon vorbei ist. :) Allerdings, irgendwie hab' ich jetzt en Post-Marathon-Blues. Schade, dass er vorbei ist ... :(
hippocampus abdominalis

Offline Richy

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #2 am: 21.09.2009, 22:58:28 »
Starker Lauf, tolle Zeit und Bericht. Kompliment.
Jetzt iss mal ordentlich, dass ich mich mal wieder vor Dir bei einem Wettkampf einreihen kann ;)
Die 5er Splits waren ja so was von regelmäßig. Bewunderung ..

Offline boenald

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #3 am: 22.09.2009, 09:27:43 »
siehst, ab und zu lohnt es sich ja doch, einem mann nachzulaufen :D
war ein grandioser saisonhöhepunkt von dir, marathon-blues hin oder her, genieß die nachsaison und viel spaß beim tanzen!
Paragraph eins: jedem sein´s.

Offline Gantenbein

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #4 am: 22.09.2009, 09:45:17 »
Für was die Merkel alles gut ist...unglaublich.
Herzliche Gratulation !!!!
Füllkilometer können mir gestohlen bleiben !

Offline heitzko

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« Antwort #5 am: 22.09.2009, 10:20:26 »
was soll man hier schon sagen außer.... genial gelaufen und geschrieben!!! danke für den schönen bericht! nur musst du mir noch erklären was bautanzen ist ;) :)!

Offline elisabeth

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #6 am: 22.09.2009, 13:51:41 »
Zu deiner Leistung finde ich keine Worte!

Versteh nicht wie du das machst...noch dazu mit jeder Woche Wettkampf!!!

Wahnsinn....

Sehr guter Bericht!


Offline Tschitschi

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #7 am: 22.09.2009, 20:15:33 »
Extrem mutiger Lauf, der sich noch dazu ausgegangen ist. Gratuliere!
aber.....Bautanzkurs? was ist das? Kennt der Architekt JM oder eher noch der Tanzverliebte Baumeister Fredman den Kurs? Tanzt du mit Bauten oder in Bauten und um Bauten herum?
Und falls es doch nur ein Tippfehler war, mit welchem Bauch, Carola?
"man muss wissen bis wohin man zu weit gehen kann" jean Cocteau

Offline cbendl

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #8 am: 22.09.2009, 22:04:06 »
Also für all die, die meine Tippfehler noch nicht kennen und auf korrektes Deutsch uminterpretieren können: Bautanz heißt natürlich, obwohl ich durchaus auch architekturinteressiert bin und auch eine Häuslbauervergangenheit habe, BauCHtanz. Und den Bauch habe ich dort, wo ihn alle anderen Menschen auch haben: zwische Rippen und Beckengürtel ;) Die Grundvoraussetzung ist also schon gegeben.
Noch ein Wort zu Ingrid Eichberger: Ein Fernduell mit ihr maße ich mir nicht an. Immerhin hat sie schon viele Marathons < 2:50 aufzuweisen, auch heuer. Ich habe gehört, sie hat(te) Burnout - insofern also schön, dass sie wieder Marathon laufen kann, da zählt ein paar Minuten auf oder ab sicher nicht so viel.
Meine "vielen" Wettkämpfe sind ja eher unter Training einzuoprdnen, damit es nicht so fad ist. Ein Zehner nur knapp schneller als im Marathontempo ist ja eher nicht sooo hart.
hippocampus abdominalis

Offline KITTY

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #9 am: 27.09.2009, 11:08:57 »
Wrklich unglaublich was du zu stande bringst. Gratuliere dir aus ganzem Herzen zu deiner tollen PB.
lg
peter

Offline shiloh

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #10 am: 27.09.2009, 13:03:15 »
Hallo Carola,

auch von meiner Seite Respekt und Gratulation zu den 2h54.
Du hast anscheinend das Steuer noch herumreißen können - beim Feuerwehrlauf im Mai warst Du ja noch skeptisch bzgl der weiteren Saison.
Aber wie ist das Zitat von Karsten zu verstehen, HM-Pace bei guter Verfassung am Marathon? Meint er den 1. HM im Rahmen der vollen Distanz oder die persönliche HM-Bestzeit?
Wünsche jedenfalls eine gute Erholung!

sg
harald
It`s good to have an end to journey toward, but it`s the journey that matters, in the end. (Ernest Hemingway)

Online JM

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2009-09-20 Berlin Marathon - cbendl
« Antwort #11 am: 27.09.2009, 17:55:54 »
Mit ein bisschen Verspätung komme ich nun auch zum Lesen des Berichtes. Das Bauchtanzen überlassen wir lieber der Merkel, den Rest (das Laufen) erledigst dann du. Dann kann jeder seien Stärken ausspielen :D
Gratulation noch mal zu diesem großartigen Lauf !
When your life flashes before your eyes, make sure you’ve got plenty to watch